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Trend-Report
Höhere Spendings für Social Media in 2021

Der Social Trend Report von Hootsuite zeigt, dass im kommenden Jahr viele Unternehmen ihre Budgets für soziale Plattformen erhöhen wollen, vor allem auf Instagram. Und: Eine neue Generation boomt auf Social Media.

Text: W&V Redaktion

17. Dezember 2020

Fünf Trends, die das Jahr 2021 beeinflussen.
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Die fünfte Ausgabe des jährlich erscheinenden Reports Social Trends Reports von Hootsuite zeigt, welche Trends das Geschehen in den sozialen Netzwerken 2021 bestimmen werden. Die Untersuchung basiert auf einer Umfrage unter 11.189 Marketern sowie Interviews mit Branchenexperten und weiteren Daten. Oberstes Ziel von Social Media-Managern im kommenden Jahr: Kundenakquise. Für 73 Prozent aller Befragten hat das höchste Priorität, während das in der letzten Erhebung lediglich 46 Prozent der befragten Marketer angegeben hatten. Zweites wichtiges Ziel ist die Erhöhung der Markenbekanntheit. 60 Prozent der Unternehmen planen, ihr Budget für Instagram zu erhöhen. Doch auch für Facebook, YouTube und LinkedIn will die Hälfte der befragten Unternehmen ihre Ausgaben steigern. TikTok spielt offenbar eine eher geringe Rolle in den Investitionsplänen. Zur Erreichung der Geschäftsziele erachtet ein Großteil der Befragten Facebook als geeignetste Plattform.

Weiter definiert die Untersuchung fünf Social-Media-Trends für das Jahr 2021, zu denen es jeweils ein Praxisbeispiel und Handlungsempfehlungen gibt:

1. Das Rennen um den ROI: Social Media schlägt die Brücke zu einer neuen Customer Experience

Während Unternehmen darum kämpfen, durch die Pandemie entgangene Umsätze wieder gut zu machen, setzen Marketer auf Social Media, um zwei gleichermaßen dringlichen Anforderungen gerecht zu werden. Sie können zum einen mit gezielten Performance-Marketing-Taktiken einen kurzfristigen ROI erzielen und zum anderen innovative digitale Erlebnisse entwickeln, die für langfristige Kundenloyalität sorgen.

2. Schweigen ist Gold: Marken finden ihren Platz in der Konversation

Der deutliche Anstieg in der Social-Media-Nutzung eröffnete Marken in diesem Jahr eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Doch etliche haben das Ziel verfehlt, weil sie zu früh eingestiegen sind. Smarte Marken hören erst einmal zu, heißt es im Report,vbevor sie mit kreativen, originellen und angemessenen Ideen in die Social-Media-Konversation einsteigen und so Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

3. Eine Generation, die von vielen Marketern außer Acht gelassen wird, boomt auf Social Media

70 Prozent aller Internetnutzer im Alter von 55 bis 64 Jahren haben im vergangenen Monat einen Online-Kauf getätigt. Durch intelligente Segmentierung und eine durchdachte Darstellung können Marketer die Baby Boomer in ihre Social-Media-Strategie integrieren und sichern sich damit gegenüber Marken, die immer noch in Sterotypen denken, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

4. Die Verbindung von Engagement und Identität liefert fortschrittlichen Marken neue Impulse

Jahrelang erwies sich die Verknüpfung von Social-Media-Interaktionen mit Kundenidentitäten für Marketer als schwer fassbares Ziel. Mit neuen Impulsen und dem Augenmerk der Führungskräfte auf Social Media als Instrument zur Aufrechterhaltung relevanter Kundenbeziehungen, wird es nun Zeit, die Kluft zwischen Engagement und Kundenidentität zu schließen.

5. Mutige Marken beweisen sich nicht erst an der Social-Media-Front, sondern bereits in der Vorstandsetage

In einem von sozialen Umwälzungen geprägten Jahr sahen sich Marketer immer wieder genötigt, öffentlich Themen anzusprechen, mit denen sich ihre Unternehmen bisher nie ernsthaft befasst hatten. Anstatt Social Media als Sprachrohr für leere Versprechungen zu nutzen, greifen effiziente CMOs nun auf die von ihrem Social-Media-Team zusammengestellten Informationen zurück, um das Unternehmen und deren Strategie an die neuen Ansprüche der Verbraucher, die neuen Wege des Commerce und den neuen Wachstumskurs anzupassen.
   


Autor: Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.

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