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Video-Ads
Welche Video Ads am besten wirken

Kentucky Fried Chicken setzte für seine Sommerkampagne unterschiedliche Video Ad-Formate auf Facebook ein. In einem Test zeigte sich: Die verschiedenen Varianten wirken nicht alle gleich.

Text: W&V Redaktion

3. November 2020

Die 5-für-5 Euro-Box wurde über Videos in sozialen Netzwerken beworben.
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Video Ads auf sozialen Netzwerken sind wirksam - und ohne sie kommt kaum eine Kampagne mehr aus. Auch Fast Food-Kette Kentucky Fried Chicken hat solche Bewegtbildformate für sich genutzt und für die "5-für-5 Euro-Box" gemeinsam mit der Agentur OneTwoSocial unterschiedliche Video-Ads auf Facebook eingesetzt. Dabei wurde während der Laufzeit getestet,wie die unterschiedlichen Formate wirken bzw. welche bei den Verbrauchern die höchsten Werte in Sachen Bekanntheit und Erinnerung erzielen konnten. Die Kampagne, die im Juni und Juli auf der Social Media-Plattform gelaufen war, bestand aus drei sechssekündigen Video Ads: Eine Variante erhielt ein prominentes Logo sowie weitere Markenelemente wie Farben, Font und Slogan, die anderen beiden waren deutlich weniger gebrandet. Die kurzen Videos wurden der Zielgruppe (Fast-Food-interessierte im Alter von 18 bis 54 Jahren) per Zufallsprinzip in die Newsfeeds und Stories von Facebook und Instagram ausgespielt.

Ergebnis: Die Formate, die stärker gebrandet waren, konnten nicht nur eine größere Werbewirkung erzielen, sondern waren auch im Verhältnis kosteneffizienter. Die Werbeerinnerung bei den Varianten, die das Logo sowie zwei oder mehr KFC-Brand-Elemente enthielten, stieg um 24 Punke im "Facebook Brand-Lift", dabei waren sie um 52 Prozent günstiger. Außerdem war die Produkt-Awareness bei denjenigen Testpersonen, die eine Video Ad mit Logo sowie zwei oder mehr KFC-Brand-Elemente gesehen haben, doppelt so hoch, wie bei den anderen.

"Durch den Facebook-Brand-Lift-Test haben wir nun die Gewissheit, wie wir unsere Ads in Zukunft konzipieren müssen, um die maximale Wirkung hinsichtlich Markenbekanntheit und Werbeerinnerung zu erzielen", sagte Jack Rodriguez, Digital Marketing Officer bei Kentucky Fried Chicken Deutschland. Die Nachfrage nach den Preodukten sei deutlich erhöht worden.


Autor: Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.

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