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Online-Shopping
60 Prozent würden für Nachhaltigkeit mehr ausgeben

Dass E-Commerce-Händler auf Nachhaltigkeit achten, ist den Deutschen wichtig, zeigt eine Studie. Aber offenbar nicht so wichtig, wie ein kostenloser Versand und möglichst problemlose Retouren. 

Text: W&V Redaktion

8. Oktober 2021

40 Prozent shoppen mehrmals im Monat im Internet.
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Online-Shopping ist beliebt und hat durch die Corona-Krise nochmal einen enormen Aufschwung erlebt. Seit der Pandemie kaufen mehr Menschen online ein, denn je zuvor: 90 Prozent der Deutschen shoppen im Internet. Eine neue Studie von Solobusinesstribe hat nun untersucht, was eigentlich online gekauft wird, wo, wie oft und auf was die Verbraucher:innen dabei Wert legen.

Online-Shopping gehört zum Alltag: Fast 60 Prozent der Befragten gaben an, mehrmals im Monat (zwei- bis dreimal) oder einmal die Woche online einzukaufen, 85,7 Prozent mehr als einmal im Monat und 6,4 Prozent sogar mehrmals in der Woche. Gekauft wird im Internet insbesondere Kleidung und Schuhe (37,4 Prozent) und Unterhaltungselektronik (27,6 Prozent), mit Abstand gefolgt von Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs (9,4 Prozent).

70 Prozent legen Wert auf Nachhaltigkeit

Bei der Auswahl der Shops legen die Deutschen Wert auf Nachhaltigkeit: 70 Prozent ist es wichtig, dass ein Online-Händler auf Nachhaltigkeit achtet. Dafür wären 60 Prozent auch bereit, mehr Geld auszugeben. Auf der anderen Seite gaben aber 85 Prozent an, dass ihnen ein kostenloser Versand bei der Kaufentscheidung wichtig ist. Und noch mehr, 92 Prozent, erwarten vor allem einen reibungslosen Ablauf des Rückversands.

76,4 Prozent der Konsumenten geben jährlich zwischen 100 und 1.000 Euro für Online-Shopping aus. Bei fast einem Fünftel der Deutschen (17,2 Prozent) sind es mehr als 1.000 Euro pro Jahr.


Autor: Julia Gundelach

ist freie Autorin mit Schwerpunkt Specials. Daher schreibt sie Woche für Woche über neue spannende Marketing- und Medien-Themen. Dem Verlag W&V ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002, später als Redakteurin der W&V.

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