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Künstliche Intelligenz
Adobe will Überschriften und Bilder durch KI personalisieren

Für jeden Leser die ansprechendste Headline und das aufmerksamkeitsstärkste Bild auswählen - die Idealvorstellung jedes Journalisten könnte dank Künstlicher Intelligenz Realität werden.

Text: Anonymous User

8. Juli 2020

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Im Rahmen des Hackathons "Adobe Sneaks Programms" haben Adobe-Mitarbeiter für die Adobe Experience Cloud eine neue Lösung entwickelt, wie mithilfe von Künstlicher Intelligenz Bloginhalte für verschiedene Besucher personalisiert werden können. Noch existiert die Lösung namens "Project Snippets" nur als Demo, doch laut Steve Hammond, Senior Director der Adobe Experience Cloud, werden rund 60 Prozent der "Sneaks", die Mitarbeiter im Rahmen des Programms vorstellen, zu einem echten Produkt weiterentwickelt.

Zielgruppe der Lösung sind Inhaltsschaffende und Content Marketer, die nach Möglichkeiten suchen, das Leser-Engagement zu steigern, ohne mehr Zeit investieren zu müssen. In der Demo geht das Tool über einfache A/B-Testings hinaus, sondern nutzt die AI-Technologie "Adobe Sensei", um verschiedene Headlines und Bilder (beispielsweise aus dem Media-Verzeichnis des Publishers oder von Adobe Stock) vorzuschlagen und verschiedenen Zielgruppen unterschiedliche Anreißer zu zeigen. Ausgespielt werden sollen die Überschriften und Bilder über Informationen, die Besucher mit expliziter Zustimmung mit einer Marke oder eine Website teilen.

Auf diese Weise könnte beispielsweise ein Blog-Beitrag eines Reiseunternehmens, das für Ferien in Australien wirbt, für Abenteuerlustige, Partyfans oder Sparfüchse komplett unterschiedlich aufgemacht sein. Menschliche Autoren können die Previews noch immer editieren. Dazu stellt die AI ein Set alternativer Bilder und Überschriften zum Durchklicken bereit. Ein "Snippet Quality Score" zeigt, wie Adobe Sensei zu seiner Platzierungsentscheidung kam.

Laut Hammond sei der Sneak ist ein gutes Beispiel dafür, wie Adobe AI überhaupt einzusetzen versucht. Statt eine umfassende Plattform zu bauen, will das Unternehmen lieber verschiedene Use Cases umsetzen.


Autor: W&V Redaktion

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