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TechTäglich
AirPods Pro: So macht sich Apple selbst Konkurrenz

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit Apples besten AirPods, die nicht von Apple sind, und mit der männlichen Alexa.

Text: W&V Redaktion

18. November 2021

Beats Fit Pro: Die besseren AirPods Pro – nur ohne Apple-Logo.
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AirPods Pro: So macht sich Apple selbst Konkurrenz

Wer sich zu Weihnachten neue AirPods von Apple gönnen oder sie verschenken will, sollte noch einmal nachdenken. Derzeit gibt es die Wahl zwischen den AirPods 2 (ab 125 Euro), den neuen AirPods 3 mit besserem Sitz und Sound (200 Euro) sowie den nicht mehr ganz taufrischen AirPods Pro (ab 220 Euro) mit aktiver Geräuschunterdrückung. Doch die besten In-Ear-Kopfhörer von Apple kommen erst Anfang 2022 nach Deutschland – ohne Apple-Logo. Denn die neuen Beats Fit Pro von Apples Audio-Tochter, die in den USA für 200 Dollar bereits zu haben sind, werden dort als "die besseren AirPods Pro" gefeiert. Vorab hat sie bereits Kim Kardashian auf Instagram vorgeführt.

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Alles, was die AirPods Pro können – und mehr

Die Macworld schreibt: "AirPods Pro vs. Beats Fit Pro: Sechs Gründe, die teuren Apple-Kopfhörer nicht zu kaufen." Laut Test bieten die Beats alles, was auch die AirPods Pro auszeichnet: Aktive Geräuschunterdrückung, Transparenzmodus, einfachstes Verbinden mit Apple-Geräten durch den H1-Chip, 3D-Spatial-Audio, berührungsfreie Siri-Befehle und Schweiß-/Wasserfestigkeit. Das einzige, was fehlt, ist die drahtlose Ladebox. Aber weil die Beats mit USB-C funktionieren statt mit dem veralteten Lightning-Anschluss, ist auch das kein großer Nachteil. Fazit im Test: "Es wäre nicht übertrieben, zu sagen, dass die Beats Fit Pro genau genommen AirPods sind."

Sechs Dinge, die die Beats besser machen
  1. Sie sitzen besser (dank der kleinen "Flügel" in der Ohrmuschel)
  2. Sie klingen besser (dank neuerer Audiotechnik und besserem Sitz)
  3. Sie sind besser zu bedienen (mit Knöpfchen statt mit umständlichem Druck auf den Stiel)
  4. Sie sehen besser aus (vor allem in Schwarz, und sie sind nicht überall zu sehen)
  5. Sie halten länger durch (6 statt 4,5 Stunden Akkulaufzeit)
  6. Sie sind günstiger (200 Dollar statt 249 Dollar)

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Anfang 2022 in Deutschland

Es könnte sich also lohnen, bis Anfang nächsten Jahres mit dem AirPods-Kauf zu warten. Dann sollen die Beats Fit Pro auch zu uns kommen – wegen des Chipmangels mit Verspätung. Eine deutsche Support-Seite von Apple gibt es aber schon. Als Preis sind 200 bis 220 Euro realistisch. Alternative ist schon jetzt ein Import aus den USA.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 18. November 2021:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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