Anzeige

25 Millionen Dollar
Apple kauft die Rechte an dem Film "Coda"

Der Film wurde auf dem Sundance Film Festival vorgestellt. Apple setzte sich beim Bieterwettstreit mit Amazon und Netflix durch und kaufte "Coda" für eine Rekordsumme in Höhe von 25 Millionen Dollar.

Text: W&V Redaktion

1. Februar 2021

Apple Studios hat den Film "Coda" für 25 Millionen Dollar gekauft.
Anzeige

Der Film "Coda" gilt zu den Highlights des diesjährigen, virtuellen Sundance Film Festival. Unter der Regie von Siân Heder spielt die Schauspielerin Emilia Jones in dem Film als Ruby, die einzige hörende Person in ihrer gehörlosen Familie. Am Ende ihrer Schulzeit ist Ruby hin- und hergerissen zwischen ihren Träumen und ihrer Familie.

Apple, Amazon und Netflix ließen sich auf einen Bieterkrieg ein, den Film in ihre Streamingdienste aufzunehmen - wohingegen Apple schließlich als Gewinner herausging. Das von Zack Van Amburg und Jamie Erlicht geleitete Studio zahlte fast 25 Millionen US-Dollar für den Film und brach damit den letztjährigen Rekord von "Palm Springs", das 22 Millionen US-Dollar kostete. Apple erwarb weltweite Rechte an dem Projekt und soll dabei sein, bereits verkaufte internationale Gebiete aufzukaufen, die zur Finanzierung der Produktion beigetragen haben.

Coda stellt ein wichtiges Thema in den Fokus: Inklusion

"Ich war so bewegt von der großen Resonanz auf den Film und freue mich sehr, mit Apple einen Partner gefunden zu haben, der diesen Film liebt und zutiefst versteht, den Geist, in dem er geschaffen wurde und der sich dafür einsetzt, dass dieser Film die größte Reichweite bekommt und das Publikum nachdenklich stimmt", sagte Heder in einer Erklärung gegenüber Variety. "Das gesamte CODA-Team ist Sundance auch so dankbar, dass er Teil der Reise des Films ist. Ich hoffe, dass dieser Film und die starke Unterstützung von Apple dazu beitragen werden, einige Türen zu öffnen, die der Inklusion und Repräsentation im Wege stehen, und einen Weg für weitere Geschichten zu ebnen, in denen Charaktere aus der Gehörlosen- und Behindertengemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Die Welt hat zu lange darauf gewartet, dass diese Geschichten erzählt werden. Jetzt ist die Zeit. Keine weiteren Entschuldigungen."

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.


Autor: Nadia Riaz

volontierte bei W&V und Kontakter, war anschließend Redakteurin bei LEAD, wo sie ihre Begeisterung für Digital- und Tech-Themen entdeckte. Nadia hat München für Hamburg ausgetauscht und schreibt jetzt als freie Autorin für W&V am liebsten über Blockchain und KI.

Anzeige