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Mobile Web
Appstores: Weihnachten sorgt für Umsatzrekorde

Weihnachten ließ in den App-Stores von Google und Apple lauter die Kassen klingeln als je zuvor. Insgesamt 407,6 Millionen US-Dollar investierten die Verbraucher in mobile Spiele, Unterhaltung & Co.

Text: Anonymous User

6. Januar 2021

Apps waren an Weihnachten ein Bombengeschäft
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Corona bescherte den App-Stores 2020 neue Umsatzrekorde. Marktanalysen von Sensor Tower zufolge wurde im November an einem einzigen Tag erstmals die Umsatzmarke von 100 Milliarden Dollar überschritten. Dieser Trend setzte sich an Weihnachten fort. Rund um den Globus, so zeigen die Zahlen von Sensor Tower, gaben Verbraucher rund um den Heiligen Abend geschätzte 407,6 Millionen US-Dollar in den App-Stores von Apple und Google aus. Damit stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um gut 34,5 Prozent. Im Jahr zuvor lagen die Zuwächse noch bei rund 17,7 Prozent.

Der Großteil der Weihnachtsumsätze entfiel auf mobile Spiele. Hier kletterten die Umsätze um 27 Prozent von 232,4 Millionen Dollar an Weihnachten 2019 auf jetzt 295,6 Millionen Dollar. Besonders beliebt war Tencent's "Honor of Kings", der allein 10,7 Millionen US-Dollar Umsatz in die eigene Kasse schaufelte. Im Weihnachtsgeschäft 2019 lag der Wert bei 3,5 Millionen US-Dollar. 112 Millionen Dollar gaben die Verbraucher an Weihnachten für Nicht-Spiele-Apps aus. Das entspricht einem Plus von 59 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hier investierten die Verbraucher vor allem in Unterhaltung. Die Kategorie erwirtschaftete bei Apple 19,3 Millionen US-Dollar und damit 21,8 Prozent aller Nicht-Spiele-Ausgaben und bei Google 4,3 Millionen Dollar und damit 18,5 Prozent aller Einnahmen.

Insgesamt lagen die Umsätze in Apples App-Store mit 278,6 Millionen Dollar (plus 35,2 Prozent) mehr als doppelt so hoch als die Umsätze bei Google Play mit 129 Millionen Dollar (plus 33 Prozent). Besonders ausgabefreudig zeigten sich vor allem die US-Konsumenten, die an Weihnachten fast 130 Millionen US-Dollar in beiden App-Stores ausgaben. Das entspricht einem Wachstum von 38,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und übertrifft das globale Wachstum um sechs Punkte.


Autor: W&V Redaktion

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