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TechTäglich
Blackberry: Ab 4. Januar 2022 außer Betrieb

Heute in TechTäglich: Liebhaber von Smartphones mit Tastatur gehen schweren Zeiten entgegen. Denn Blackberry schaltet seine Server ab, und E-Mails funktionieren im neuen Jahr auch nicht mehr.

Text: W&V Redaktion

14. Oktober 2021

Die Zukunft für Blackberry-Nutzer sieht jetzt endgültig schwarz aus.
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Blackberry: Ab 4. Januar 2022 außer Betrieb

Bevor das iPhone ab 2007 die Welt eroberte, waren Blackberrys das Maß der Dinge in Sachen Smartphones. Auch die damals noch jugendfrische Bundeskanzlerin und SMS-Liebhaberin Angela Merkel benutzte jahrelang die Handys des kanadischen Herstellers RIM. Der Blackberry galt sogar als ihr Lieblingsgerät. Und weil das Tippen mit der eingebauten Tastatur nicht nur für die Noch-Kanzlerin schneller geht als am Bildschirm, haben die Kult-Handys bis heute eine kleine, aber eingeschworene Fangemeinde. Nun kommen aber schwere und schwarze Zeiten auf die letzten Blackberry-Liebhaber zu. Denn am 4. Januar 2022 stellt Blackberry Ltd., das einstige RIM, die Unterstützung für seine Geräte ein.

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Ohne Serverdienste und E-Mail sind die Blackberrys nutzlos

An diesem Stichtag, so Heise, enden die Serverdienste für Handys mit den Betriebssystemen BB10 und BB OS. Von der Abschaltung betroffen sind demnach auch von Blackberry gehostete E-Mail-Konten sowie der Blackberry Messenger für Privatkunden (BBM). Ohne diese Dienste sind die Smartphones dann weitgehend nutzlos. "Ab 4. Januar 2022 werden Geräte mit diesen Systemen nicht länger verlässlich funktionieren", warnt Blackberry. Die Kanadier hatten die Abschaltung bereits für 2019 angekündigt, hielten nun aber noch zwei Jahre länger durch. Einige Dienste für Unternehmen bleiben zunächst noch aktiv. Und auch die eher ungeliebten Blackberrys mit Android-Betriebssystem funktionieren weiterhin. Weil ihre Software schon länger nicht mehr aktualisiert wurde, wird von der Nutzung allerdings abgeraten.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 14. Oktober 2021:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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