Anzeige

Boykott
Donald Trump greift Goodyear auf Twitter an

US-Präsident Donald Trump ist wieder in Boykott-Laune. Auf Twitter trifft es dieses Mal den Reifenhersteller Goodyear. Die US-Marke reagiert mit einem Statement und erläutert ihre Kleidungsregeln am Arbeitsplatz.

Text: W&V Redaktion

20. August 2020

Goodyear steht in der Kritik.
Anzeige

US-Präsident Donald Trump hat auf Twitter zu einem Boykott des amerikanischen Reifenherstellers Goodyear aufgerufen. Der Anlass: Laut einigen US-Medien hat das Unternehmen bei einer Schulung in einem Werk seine Mitarbeiter angewiesen, unter anderem keine Trump-Kampagnenkleidung zu tragen. Angeblich toleriert der Reifenhersteller aber gleichzeitig "Black Lives Matter"-Klamotten. Ein Foto dieser Präsentation kursierte offensichtlich im Netz.

Goodyear sagte, dass die Regeln Aktivismus verbieten, der "außerhalb des Geltungsbereichs von Fragen der Rassengerechtigkeit und Gleichberechtigung" liegt. Ziel sei ein "integrativer, respektvoller Arbeitsplatz", so die Marke.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Goodyear reagiert mit einem ausführlichen Statement, das auch auf Twitter zu finden ist. 

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Die Ironie an der ganzen Geschichte: Trumps Staats-Limousine ist mit Reifen von Goodyear ausgestattet - und die Sonderanfertigung kann angeblich nicht so einfach ausgetauscht werden. 


Autor: Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.

Anzeige