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Smart Glasses
Facebook macht Ray-Ban-Brillen smart

Wer bislang smarte Brillen nutzte, sah vor allem eines: doof aus. Das wollen Facebook und Ray Ban ändern. 2021 soll das erste gemeinsame Modell auf den Markt kommen - und unter anderem durch Style überzeugen.

Text: Anonymous User

17. September 2020

Diese Art von Datenbrillen werden sich auf dem Markt nicht durchsetzen, glauben Facebook und Luxottica
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Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat auf dem virtuellen Event "Facebook Connect" seine ersten Smart Glasses angekündigt. Dazu sucht das Unternehmen den Schulterschluss mit dem weltweit größten Brillenhersteller Luxottica. Die Brille soll aussehen wie das Wayfarer-Modell von Ray Ban und auch das Ray Ban-Logo tragen.

"Ich kann Ihnen heute noch kein konkretes Produkt zeigen", sagte Zuckerberg bei der Präsentation. "Aber ich freue mich, dass ich Ihnen mitteilen kann, dass wir eine mehrjährige Partnerschaft abgeschlossen haben und unsere erste smarte Brille im kommenden Jahr auf den Markt bringen werden."

Konkrete Produktspezifikation verkündete Zuckerberg nicht. Fest steht bislang nur, dass die Brille kein Display haben soll. Damit wird sie weniger Google Glass ähneln, sondern eher der Snapchat-Brille Spectacles. Als mögliche Use Cases nannte der Facebook-Chef die Einblendung von Wegbeschreibungen, Musikempfehlungen in einem Plattenladen oder Hinweise, wo die verlorenen Schlüssel zu finden sind.

Besonderen Wert legen beide Partner darauf, eine stylische Brille zu kreieren, die die Nutzer im Alltag gerne tragen wollen. Das kommunizieren Facebook und Ray Ban in ihrem ersten gemeinsamen Werbeclip.

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"Wir sind besonders stolz auf unsere Zusammenarbeit mit Facebook, das eine Kultmarke wie Ray-Ban in eine zunehmend digitale Zukunft lancieren wird", zitiert derStandard.at Rocco Basilico, Chief Wearables Officer von Luxottica. "Mit dieser Zusammenarbeit ebnen wir den Weg für eine neue Produktgeneration, die unsere Sicht auf die Welt verändern soll.

Auch Apple arbeitet angeblich an einer eigenen Smartbrille Apple Glass, die ebenfalls 2021 auf den Markt kommen soll.


Autor: W&V Redaktion

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