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Tracking-Opt-in bei iPhones
Facebook-Werbegeschäft leidet unter Datenschutz

Die Opt-in-Pflicht bei der Nutzung von ID-Trackern auf dem iPhone führt zu massiven Einbußen in Facebooks Werbegeschäft und dem seiner Kunden. Der Social-Media-Riese versucht, die Kunden zu beruhigen.

Text: W&V Redaktion

23. September 2021

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Facebook hat weiterhin Probleme, sein Werbegeschäft an den seit Ende April 2021 verstärkten Datenschutz bei den iPhones anzupassen. Das Online-Netzwerk versuchte am Mittwoch, seine Werbekunden zu beruhigen. Der Erfolg ihrer Anzeigen-Kampagnen sei nicht so stark abgesackt, wie dies fehlerhafte Facebook-Daten vermuten ließen, hieß es.

Im Schnitt sei die Zahl der Fälle, in denen Nutzer auf Anzeigen reagierten, um 15 Prozent niedriger dargestellt worden, betonte Facebook. Zugleich sei dies lediglich ein Mittelwert und der Effekt für einzelne Werbekunden könne davon erheblich abweichen.

Apple hatte im Frühjahr die Möglichkeiten von iPhone-Nutzern, ihre Privatsphäre zu schützen, ausgeweitet. App-Entwickler müssen nun eine ausdrückliche Erlaubnis einholen, wenn sie das Verhalten eines iPhone-Nutzers quer über verschiedene Dienste und Anwendungen hinweg zu Werbezwecken beobachten wollen. Da viele dies ablehnen, warnt Facebook bereits seit längerer Zeit, dass dadurch die Fähigkeit, Werbung zielgenau bestimmten Nutzergruppen anzeigen zu können, darunter leiden werde. Apple konterte dies mit dem Hinweis, Privatsphäre sei ein Menschenrecht.

Negativer Effekt auf Werbekampagnen stärker als erwartet

Facebook habe von vielen Werbekunden gehört, dass der negative Effekt auf ihre Werbekampagnen stärker als erwartet ausgefallen sei, schreibt Marketing-Manager Graham Mudd in einem Blogeintrag. Dieser Eindruck gehe aber zum Teil auf die falschen Facebook-Daten zurück.

Zugleich betonte Facebook, man entwickle in einem auf mehrere Jahre angelegten Projekt ein System, das es erlauben solle, auch mit der Verarbeitung von weniger Nutzerdaten personalisierte Werbung anzuzeigen und den Erfolg der Kampagnen zu messen. "Diese Anstrengungen werden Zeit brauchen", räumte das Online-Netzwerk ein. (dpa/rom)


Autor: W&V Redaktion

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