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Start von Fiverr.de und neuen Bezahloptionen
Fiverr wird ein deutscher Marktplatz

Vor allem in Deutschland will Fiverr als Online-Marktplatz für kreative und digitale Dienstleistungen wachsen. Fiverr.de soll helfen, aber auch typisch deutsche Bezahlmodi. 

Text: W&V Redaktion

29. März 2019

Deutschlandchef Falco Kremp setzt auf das ".de" und deutsche Bezahlformen.
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Fiverr, Startup aus Israel, ist seit Dezember im deutschen Markt präsent. Zunächst mit einer lokalisierten Version der globalen Plattform gestartet, wird der Anbieter für kreative und digitale Dienstleistungen nun ein deutscher Marktplatz: Fiverr führt die deutsche Webseite ein. 

Neben Portraits von Freelancern und Fiverr-Kunden wird Fiverr.de ausschließlich Inhalte mit lokalem Bezug bereitstellen. Dazu zählen etwa hiesige Partnerschaften und Deals rund ums Freelancing und Startups oder auch Themen-Beiträge zu Solopreneurship und New Work. Mittelfristig soll nach Unternehmensangaben das gesamte User-Interface des Marktplatzes ins Deutsche übersetzt werden; ein Vorgehen, wie es Airbnb angewendet hat.

Und: Ab sofort erhalten deutsche Nutzer exklusiv die Möglichkeit, Giropay und die Sofortüberweisung by Klarna zu verwenden – während auf Fiverr weltweit alle Transaktionen über Dollar durchgeführt und von den jeweiligen Banken des Kunden umgerechnet werden. Deutsche Nutzer hingegen schließen alle Käufe ab sofort in Euro ab. "Die Deutschen lieben zuallererst Bargeld. Auf Platz zwei und drei folgen aber gleich Sofortüberweisung und GiroPay. Daher war die Implementierung ein No-Brainer", erklärt Deutschlandchef Falko Kremp.

Deutschland ist der wichtigste Markt

Das besondere Engagement des Berliner Fiverr-Teams hat gute Gründe: "Deutschland ist unser wichtigster Wachstumsmarkt. Besonders durch den zunehmenden Fachkräftemangel im Digital-Segment erwarten wir weiterhin zweistellige Wachstumsraten. Aus diesem Grund haben wir unsere Zahlungsmodalitäten erstmals für eine lokale Community adaptiert und bieten nun alle Transaktionen direkt in der deutschen Landeswährung an", betont VP International Expansion Andres Schabelman.

So tritt Fiverr in Deutschland auf.

Konzept von Fiverr: Freiberufler können darüber für einen Startpreis ab fünf Euro ihre Dienstleistungen anbieten. Finanziert von Firmen wie Square Peg Capital, Bessemer Venture Partners, Accel und Qumra Capital, war Fiverr bisher vor allem in den USA tätig. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Tel Aviv.

Fiverr ist in über 160 Ländern aktiv und erhält so viele Einblicke in die aufkommende New-Work-Industrie, den Arbeitsalltag von Freelancern und digitale Geschäftsmodelle.

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