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TechTäglich
Good Lack! Roboter lackiert Fingernägel

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit dem neuen Beauty-Helfer aus dem Rockefeller Center in New York.

Text: W&V Redaktion

7. Oktober 2021

With a little Lack: Darum kümmert sich jetzt in den USA ein Roboter.
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Good Lack! Roboter lackiert Fingernägel

Mit frisch lackierten, feuchten und klebrigen Fingernägeln aus dem Haus eilen, um es noch rechtzeitig zu einem Termin zu schaffen – dieses Problem soll es künftig seltener geben. Denn der kalifornische Robotik-Spezialist Clockwork hat einen Roboter entwickelt, der Fingernägel exakt, zuverlässig und schnelltrocknend lackiert. Die ersten Geräte sind in den USA bereits im Einsatz. Wer den Nagellack-Robo im Labor des Unternehmens in San Francisco testen will, zahlt laut InputMag und Standard 7,99 Dollar. Seit dieser Woche gibt es den Service für 10 Dollar jetzt auch im Rockefeller Center in New York.

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Für kreatives Nageldesign reicht es noch nicht

Die "Clockwork Minicure" nutzt einen 3D-Scanner mit Grafik-Hardware von Nvidia, um die Nägel mit einer Genauigkeit von unter einem Millimeter zu vermessen – und dann ohne menschliche Einflussnahme in knapp zehn Minuten fehlerlos zu lackieren. Das schichtweise Verfahren erinnert an einen 3D-Drucker. Clockwork hat sich auf Roboter spezialisiert, die relativ stupide und wiederkehrende Arbeiten übernehmen können. Dafür haben Investoren bereits sechs Millionen Dollar an Kapital zur Verfügung gestellt. Der Nägellackierer mit zunächst zehn verschiedenen Farben ist für den Einsatz beispielsweise in Hotels oder an Flughäfen gedacht, wenn die Zeit für eine Lackierung nicht mehr gereicht hat. Für wirklich kreative Nageldesigns ist der Roboter aber noch längst nicht schlau und geschickt genug.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 7. Oktober 2021:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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