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Antidiskriminierung
Google plant Einschränkungen im Ad-Targeting

Google führt nach eigenen Angaben eine neue Richtlinie ein, um diskriminierende Faktoren bei der Anzeigenschaltung einzuschränken. Wann die Änderung in Kraft treten soll, sei jedoch noch nicht bekannt.

Text: W&V Redaktion

15. Juni 2020

Google will verhindern, dass Angebote im Netz auf diskriminierenden Algorithmen basieren.
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Wie Ad Age berichtet, gab Google nun bekannt, verhindern zu wollen, dass Werbetreibende Merkmale wie Geschlecht, Alter, Elternstatus, Familienstand und Postleitzahl im Targeting von Verbrauchern bei Job- Immobilien- und Kreditanzeigen verwenden.

Wann die neue Richtlinie in Kraft treten wird, sei noch nicht bekannt. Die Änderungen sollen laut jedoch laut Scott Spencer, VP Produktmanagement für den Datenschutz und Sicherheit von Anzeigen bei Google, "so bald wie möglich" eingeführt werden. Die "Black Lives Matter"-Bewegung hat einige Unternehmen dazu veranlasst, das Digital Advertising auf diskriminierende Faktoren zu prüfen. Vice Media zum Beispiel forderte die Vermarkter auf, ihre Keyword-Targeting-Listen genauer unter die Lupe zu nehmen, da einige seit kurzem Keywords wie "Schwarze" und "BLM" blockieren.


Autor: Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.

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