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Viewability-Studie
Gute Zeiten für Display-Kampagnen

Der Messtechnologie- und Verifizierungsanbieter Meetrics hat in seiner aktuellen Studie untersucht, wie es in den vergangenen Monaten um die Qualität der Werbeausspielungen bestellt war.

Text: W&V Redaktion

14. Juli 2020

Mediennutzung am Desktop: Für Werbung derzeit vorteilhaft.
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Display-Kampagnen profitieren derzeit von dem weniger ausgeschöpften Angebot an gut und lange sichtbaren Werbeplätzen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuellen "Viewability Benchmarks"-Report, den der europäische Messtechnologie- und Verifizierungsanbieter Meetrics herausgegeben hat.

"Die zurückliegenden Monate hatten massive Folgen für die Qualität der Werbeausspielungen. Die geringere Nachfrage nach Werbeplätzen bei erhöhter Mediennutzung ermöglichte, leichter denn je die Ausspielungsqualität der Werbung zu erhöhen. Für das kommende, entscheidende Quartal hält unser Report wichtige Basisdaten bereit, um zu optimalen Ergebnissen zu kommen", so Philipp von Hilgers, Managing Director und Mitgründer von Meetrics.

Es hapert an der Sichtbarkeit

Einer der Hauptgründe für die geringe Wahrnehmung ist laut Studie die häufig mangelnde Sichtbarkeit von Werbeformaten. In Deutschland sind davon insbesondere Anzeigen "Below the Fold", also außerhalb des sichtbaren Bereichs und erst durch Scrollen auffindbar, betroffen: Dies schränkt die Viewability zu 32 Prozent ein.

In den vierteljährlichen Reports gibt Meetrics einen Überblick zu Sichtbarkeitsraten und durchschnittlichen Sichtbarkeitsdauern. Grundlage für die Meetrics Viewability Benchmarks ist die Richtlinie "50/1" des Interactive Advertising Bureau (IAB) und des Media Rating Council (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video Ads lautet die Empfehlung "50/2"; das Werbemittel muss also mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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