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How to: Gute Infografiken erstellen

Mit einer Infografik lassen sich auch schwierige Themen verständlich darstellen. W&V-Autor Christian Jakubetz erklärt, wie man die visuellen Inhalte mit dem Tool "Infogram" ganz einfach selber bauen kann.

Text: W&V Redaktion

10. Februar 2020

Bei einer guten Infografik muss die komprimierte Information sofort verstanden werden.
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Infografiken gehören zu den beliebtesten Spielarten der Kommunikation – und gleichzeitig zu den komplexesten. Infogram ist das mutmaßlich größte und erfolgreichste Tool für Infografiken im Netz. Der Grund: Ein komplexer Vorgang wird so vereinfacht, dass man auch als Laie ein ordentliches Ergebnis erzielen kann.

Entscheidend dabei: Es gibt eine ganze Reihe von Templates, in die man hineinarbeiten kann. Diese sind visuell ansprechend und bieten viele Individualisierungsmöglichkeiten. Zudem kann man auch externe Medien einbinden, darunter Videos von YouTube.

Gelungen ist vor allem der Mix aus Vorgaben und Flexibilität

Infogram beginnt mit einer kostenlosen Basis-Version, die für Einsteiger völlig ausreicht. Die Pricing-Modelle danach umfassen von kleinen Teams bis hin zur professionellen Anwendung in Unternehmen alles.

Gelungen ist bei Infogram vor allem der Mix aus Vorgaben und Flexibilität. Durch seine vielen verschiedenen Vorlagen lassen sich nicht nur Standard-Infografiken wie Diagramme erstellen, sondern auch alle möglichen Schautafeln. Klar - ein Thema, zu dem es keinerlei Daten gibt, lässt sich schwer in einer Infografik umsetzen. Trotzdem geht Infogram weit über die Möglichkeiten des konventionellen Datenjournalismus hinaus.

Ein bisschen Planung muss sein

Aber Vorsicht: Gute Planung ist alles. Man sollte sich vor allem Gedanken darüber machen, in welcher Form man seine Fakten präsentieren will: Handelt es sich eher um eine datengetriebene Information oder sollen womöglich Prozesse und Abläufe dargestellt werden?

Eine Infografik funktioniert dabei wie ein Bild: Man hat nur begrenzten Raum und muss sich also auf ein paar Kernaussagen konzentrieren. Und die komprimierte Information muss sofort verstanden werden. Niemand hält sich lange mit einer Grafik auf, wenn ihr Nutzen nicht erkennbar ist.

Der Aufbau muss logisch und spannend sein. Dazu kann man mit guten Begleittexten arbeiten. Eine schlechte Infografik erkennt man sofort daran, dass wahllos  Das heißt: Einen Plan oder ein Storyboard erstellen und grob skizzieren, was man sagen will - danach folgen die Details.

Alternativen zu Infogram

Als alternative Tools bieten sich auch Visme, Easelly und Piktochart an.

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