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E-Commerce
Ikea investiert in Berliner Deep-Tech-Startup

Die Technologie des Startups Nyris soll das Online-Einkaufserlebnis bei Ikea signifikant verbessern. Das Deep-Tech-Unternehmen bietet eine auf KI-basierende Lösung zur Bild- und Objekterkennung.

Text: W&V Redaktion

21. Oktober 2020

Die Technologie von Nyris soll das Online-Einkaufserlebnis bei Ikea verbessern.
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Nyris, ein in Deutschland ansässiges Deep-Tech-Start-up und Portfoliounternehmen der Ecapital AG hat den Ikea-Konzern als neuen Investor gewonnen. Die Investition wird Nyris nach eigenen Angaben dafür einsetzen, seine hochleistungsfähige visuelle Suchplattform weiterzuentwickeln und neue Maßstäbe im Bereich Vision-KI zu setzen.

Visuelle Suche 

"Ikea steht wie kein anderer weltweit für operative Exzellenz, die zu einem nachhaltigen und stabilen Unternehmenswachstum führt. Teil der Reise zu sein, die diese operative Exzellenz vorantreibt, macht uns alle bei Nyris sehr stolz und glücklich. Unser Ziel ist es, das visuelle Suchen und Entdecken zu einer einzigartigen und einnehmenden Erfahrung für alle zu machen", sagt Anna Lukasson, CEO und Mitbegründerin von Nyris.

Die Technologie von Noris soll das Online-Einkaufserlebnis bei Ikea signifikant verbessern. Ikea-Kunden können die Lösungen von Noris bereits heute in der Ikea Place App erleben, welche ihm auf Basis eines Fotos reaktionsschnell relevante Artikelempfehlungen aus dem gesamten Artikelportfolio zurückgibt.

Effizientere Qualitätskontrolle

Die Technologie von Nyris wird aber nicht nur zur Verbesserung des Kundenerlebnisses eingesetzt, sondern soll auch zur Grundlage für hochmoderne und hocheffektive Logistik- und Industriedienstleistungsprozesse werden. Lagerhäuser können die visuelle Suche des Unternehmens zum Beispiel für ein genaueres und schnelleres Bestandsmanagement und für effizientere Qualitätskontrolle nutzen.

Per Krokstäde, Manager für Innovation und strategische Partnerschaft bei Inter Ikea Systems B.V, glaubt, dass diese Investition neue Lösungen für die tägliche Arbeit von Mitarbeitern und Partnern schaffen wird, "indem die Möglichkeiten der Visual Intelligence in der gesamten integrierten Wertschöpfungskette von Ikea genutzt werden."


Autor: Belinda Duvinage

legt ein besonderes Augenmerk auf alle Marketing-Themen. Bevor die gebürtige Münchnerin zur W&V kam, legte sie unter anderem Stationen bei burdaforward und dem Münchner Merkur ein, leitete ein regionales Magazin in Göttingen und volontierte bei der HNA in Kassel. Den Feierabend verbringt sie am liebsten mit ihren drei Jungs in der Natur, auf der Yogamatte, beim perfekten Dinner mit Freunden oder, viel zu selten, einem guten Buch.

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