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NFT-Hype
Jack Dorsey verkauft ersten Tweet für 2,9 Millionen Dollar

Der Twitter-Gründer Jack Dorsey hat am 21. März 2006 seinen ersten Tweet abgesetzt. Dieser wurde nun über die Plattform Valuables des US-Unternehmens Cent für 2,9 Millionen Dollar verkauft - als NFT.

Text: Anonymous User

23. März 2021

Twitter startete 2006 mit dem ersten Tweet seines Gründers. Der wurde jetzt für Millionen verkauft.
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Wenn man es umrechnet, dann hat Twitter-Gründer und CEO Jack Dorsey jeder Buchstabe (inklusive Leerzeichen), den er in seinem ersten Tweet am 21. März 2006 veröffentlichte, jetzt 120.833,33 US-Dollar eingebracht. Verglichen mit seinem Aktienpaket dürften das zwar Peanuts sein, aber 2,9 Millionen US-Dollar für ein einziges Announcement mit dem Inhalt "just setting up my twttr" ist zumindest in der Portokasse auch nicht zu verachten.

Der Tweet wurde per Auktion in Form eines Non-Fungible Tokens über die Plattform Valuables des US-Unternehmens Cent verkauft. Non-Fungible Tokens sind eine Form von virtuellen Gütern basierend auf Blockhain-Technologien, um die seit geraumer Zeit ein immenser Hype entfacht ist.

Käufer ist Sina Estavi, auf Twitter unter @sinaEstavi zu finden. Der Malaysianer ist CEO des Blockchain-Unternehmens Bridge Oracle und bezahlte seinen Einkauf standesgemäß auch in der Kryptowährung Ether.

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Dorsey tweetete bereits am 6. März einen Link zu dem Verkaufsangebot auf Valuables und versprach am 9. März, den Erlös der Aktion in Bicoins umwandeln und an Opfer von COVID-19 in Afrika spenden zu wollen. Vom erzielten Erlös muss der Twitter-Chef allerdings fünf Prozent an den Plattform-Betreiber Cent abgeben.

Cent-CEO Cameron Hejazi sieht den Deal ganz pragmatisch als eine neue Form für Menschen, einen Tweet zu promoten, der über Liken, Kommentieren und Retweeten hinausgeht.

Dorsey ist nicht der erste, der mit NFTs abzukassieren versucht. Erst vergangene Woche kündigte der TikTok-Creator Nathan Apocada (420doggface208) an, sein Skateboard-Viral für einen Mindestpreis von 500.000 US-Dollar als NFT anbieten zu wollen. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) will zusammen mit Fanzone eine Handelsplattform für digitale Fußball-Sammelkarten launchen. Und die Chipsmarke Pringles entwickelte mit "Cryptocrisps" ebenfalls ein NFT-Angebot für seine Markenfans, das schnell auf einen Wert von 600 US-Dollar stieg. Auch Tesla-Chef Elon Musk wollte nach seiner Kür zum "Techno-King" einen Techno-Song als NFT verkaufen, zog das Angebot dann aber wieder zurück.


Autor: W&V Redaktion

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