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Neues Einkaufserlebnis
Kommen Amazon-Läden bald nach Deutschland?

Nach dem Erfolg in den USA und Großbritannien fasst der E-Commerce-Riese Deutschland ins Auge und erwägt die Eröffnung stationärer Geschäfte.

Text: W&V Redaktion

6. Januar 2020

Einkaufen 2.0: Amazon denkt über Geschäfte in deutschen Fußgängerzonen nach.
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In den USA und Großbritannien können Kunden bereits im kassenlosen Supermarkt Amazon Go einkaufen. Reingehen, nehmen was man braucht und wieder gehen: Das Konzept erfreut sich großer Beliebtheit - und könnte nun auch bald nach Deutschland kommen: Wie die Welt berichtet, denkt der Internethändler auch über Geschäfte in den deutschen Fußgängerzonen nach. "Fakt ist: Wir wissen, dass Kunden offline einkaufen und dass sie Vielfalt mögen", sagte Deutschland-Chef Ralf Kleber der Welt am Sonntag. Konkrete Ziele oder Zeitpunkte nannte er jedoch noch nicht.

Verknüpfung des Online-Geschäfts mit dem klassischen Handel

Bisher hatten deutsche Kunden nur die Möglichkeit, das Angebot in Pop-up-Stores zu testen. So eröffnete der E-Commerce-Riese im Novenber beispielweise am Berliner Kudamm für knapp eine Woche einen temporären Laden, der als Einstimmung aufs Weihnachtsgeschäft fungieren sollte. "Think big" ist, was Lebensmittel angeht, definitiv Amazons Motto: Vor zwei Jahren übernahm Amazon den Organic-Supermarkt Whole Foods für die Summe von 13,2 Milliarden US-Dollar. Der Online-Gigant will so eine größere Präsenz im Lebensmittelhandel aufbauen und die Verknüpfung des Online-Geschäfts mit dem klassischen Handel vorantreiben.


Autor: Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.

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