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TechTäglich
Laptop mit sieben Bildschirmen vorgestellt

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit dem Laptop mit sieben Bildschirmen und Hazel Bruggers Hochzeitsgeschichten auf Spotify.

Text: W&V Redaktion

16. Februar 2021

Sieben auf einen Streich: Das Expanscape Aurora 7 setzt auf sieben Displays.
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Laptop mit sieben Bildschirmen vorgestellt

Wie wäre es mit einem neuen Laptop, der gleich über sieben Bildschirme verfügt? Der Expanscape Aurora 7 ist noch ein Prototyp, er soll beim Release aber mit Top-Hardware ausgestattet sein. Im Inneren arbeitet ein Intel Core i9 Prozessor mit 8 Kernen und 16 Threads, der von 64 GB RAM unterstützt wird. Als Grafikkarte kommt eine GTX 1060 von Nvidia zum Einsatz. Diese wurde nicht für die Leistung, sondern wegen des Energieverbrauchs gewählt. Außerdem sind 4,5 TB Speicher (davon 2,5 TB SSD) verbaut.

Wie nützlich die sieben Bildschirme in der Praxis sind, bleibt abzuwarten. Käufer können sich über vier 17,3“-Monitore mit 4K-Auflösung und drei 7“-Displays mit Full-HD-Auflösung freuen. Interessant wird der Aurora 7 zum Beispiel für Daytrader sein, die mehrere Kursverläufe im Blick haben müssen. Zwei Probleme gibt es aber bereits vor dem Start: Mit 12 Kilo Gewicht ist der Laptop kaum tragbar. Der Akku hält bei anspruchsvoller Nutzung (bisher) nur knapp eine halbe Stunde. Doch daran wird noch gewerkelt. Und auch deshalb ist der Preis bisher ein Geheimnis.

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Hazel Bruggers Heiratsgeschichten auf Spotify

Hazel Brugger ist neben ihrem Bühnenprogramm vor allem aus der "heute"-Show einem Millionenpublikum bekannt. Um ihr Privatleben machte die in San Diego geborene, in der Schweiz verwurzelte und in Deutschland lebende Hazel Brugger länger ein Geheimnis. Jetzt ist es raus – gleich in 17 Podcast-Folgen. Blockbuster-Potenzial! "Nur verheiratet" ist als Original Podcast bei Spotify gestartet und steht für alle Spotify-Hörer, egal ob mit werbefinanziertem oder Premium-Account, gratis zum Anhören bereit.

Der Glückliche, der Hazel 2020 das Ja-Wort gab, ist der deutsche Comedian Thomas Spitzer. Das Ehepaar berichtet auf höchst amüsante Weise über den "Spagat zwischen Privatem und Beruflichem" und wie in dieser Konstellation eine "gute, moderne Beziehung" gelingt. Familie Brugger-Spitzer verrät auch ihre persönlichen "Couple Do’s und Dont’s". Paar-Therapie zum Hören – oder wie die beiden erklären: "Unser Podcast ist wie der perfekte Heiratsantrag: unerwartet, liebevoll und ein bisschen schockierend." Jeden Montag um 00:01 Uhr erscheint eine neue Folge. Wer Hazel Brugger live erleben will, muss den Lockdown nicht abwarten. Auf Netflix steht ihr Soloprogramm "Tropical" seit 2. Dezember auf Abruf bereit.

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Erste Parking-App für CarPlay

EasyPark ist als erste Parking-App Europas mit Apples In-Car-System CarPlay kompatibel. Die Anwendung wird damit zum europaweiten Standard beim Bezahlen von Parkgebühren – das in CarPlay-Autos auch über das System funktioniert, wenn der Wagen mit einem iPhone verbunden ist. Sowohl auf der Straße als auch in Parkhäusern lassen sich über den CarPlay-Bildschirm Gebühren auf die Minute genau bezahlen. Zur weiteren Vereinfachung arbeitet EasyPark auch an einer Kooperation mit der Sparkassen-Finanzgruppe.

So wird in Kürze eine weitere Bezahllösung in der App verfügbar sein. "Wir freuen uns über die Kooperation mit EasyPark im dynamischen Markt für Connected-Car-Anwendungen", sagt Erik Meierhoff, Geschäftsführer der S-Payment. "Unser Ziel ist es, die bekannten Zahlverfahren der deutschen Kreditwirtschaft in die Connectivity-Plattformen und -Apps der Automobilindustrie zu integrieren." Beachtenswert: Mit EasyPark kann die Parkgebühr jetzt schon in 275 deutschen Städten via CarPlay gezahlt werden. In Europa gibt es sogar schon 2200 Städte mit EasyPark-Angeboten. Die App selbst steht gratis zum Download bereit – für iOS und für Android. Laut Anbieter setzen bereits 12 Millionen Kunden auf EasyPark. PS: Es funktioniert ohne iPhone & Co. bereits auch über Onboard-Systeme aktueller Modelle von Volvo, Mercedes und Polestar.

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Windiges Angebot! Das erste soziale Pups-Netzwerk

Das riecht – dieses Wortspiel muss sein – nach einem duften neuen Social-Media-Netzwerk. Im Google Play Store sorgt die App 'Fart Rater' für große Aufmerksamkeit. Eine Community mit Geschmäckle, wie die Entwickler der Bressel & Mothes Media GmbH versprechen, ist es "die Revolution – das soziale Netzwerk für deine Flatulenzen". Nach der (anonymen) Anmeldung müssen User auf einen Button klicken, um einen – Verzeihung – Pups aufzunehmen. Danach wird noch ein Name für die Audiodatei vergeben. Diese lädt der User dann auf die Plattform hoch. Dort werden die Töne bewertet. Die Community ist stinkig, wenn der Furz langweilig klingt. Das Motto des Netzwerks: "Nur die besten Fürze schaffen es in die Wall of Shame." Das Projekt versteht sich als Spaß-Community und hat streng riechende Regeln erlassen: "Bitte respektiere die anderen Nutzer und vermeide Beleidigungen oder Ähnliches! Tief in uns sind wir alle gleich! Das bringt 'Fart Rater' perfekt zum Ausdruck!"

Eindeutig: Für die Aufnahme wird ein Button mit Gasmaske gedrückt.

Erste Krankenkasse zahlt Roboter-Haustier

Das US-Unternehmen Ageless Innovation, eine Tochter der Firma Hasbro, verkauft seit 2015 eine Reihe innovativer Roboter-Haustiere. Neue Studien zeigen den therapeutischen Effekt, so dass die Tiere nun erstmals auf Rezept erhältlich sind. Verfügbar sind mit KI gesteuerte Hunde und Katzen. Als Einsatzgebiet kommen – gerade in Lockdown-Zeiten – vor allem Seniorenheime in Frage. Viele ältere Menschen leiden, besonders jetzt in Corona-Zeiten, unter Einsamkeit. Senioren, die keinen Besuch von der Familie bekommen können, hätten künstliche Freu(n)de zum Streicheln und Knuddeln.

Laut wissenschaftlichen Studien reichen schon ein bis zwei Monate mit einem Robo-Haustier, damit sich die Besitzer weniger einsam fühlen. Das hat auch die Krankenkassen auf den Plan gerufen. Eine erste Kasse in den USA, "Health Partners" in Minnesota, fördert die Anschaffung, wenn ihre Kunden unter Demenz oder schwerer Depression leiden. Auch gegen Alzheimer sollen die KI-Tiere helfen. David Martinson von Health Partners bestätigte gegenüber dem Portal heise: "162 Mitglieder mit Demenz oder schwerer Depression haben über unsere Zusatzversicherung eine Roboterkatze bekommen."

Damit wünsche ich einen tierisch positiven Dienstag. Bis morgen bei TechTäglich.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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