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Homeoffice-Stress
LinkedIn-Belegschaft kriegt diese Woche arbeitsfrei

Um möglichen Fällen von Burnout vorzubeugen, gibt das Business-Netzwerk LinkedIn allen Beschäftigten eine ganze Woche Sonderurlaub. Einer der Gründe ist das gesteigerte Arbeitsvolumen im Homeoffice.

Text: W&V Redaktion

6. April 2021

Homeoffice bedeutet für viele Menschen Mehrarbeit.
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Wie eine Umfrage von Robert Half Research ergab, ist das Arbeiten im Homeoffice alles andere als ein Vergnügen. Sieben von zehn befragten Personen gaben an, im Homeoffice auch an Wochenenden zu arbeiten und knapp die Hälfte (45 Prozent) arbeitet mehr als die geforderten acht Stunden pro Tag.

Dieser Mehrarbeit trägt die Microsoft-Tochter LinkedIn nun Rechnung und gibt seinen 15900 Vollzeit-Mitarbeitern ab sofort eine komplette Woche Sonderurlaub.  

Alle zur selben Zeit 

LinkedIn ist nicht der erste amerikanische Tech-Konzern, der diesen Weg beschreitet. Unter anderem erhielten Mitarbeiter von Google, dem Bildungsportal Chegg, ServiceNow, RingCentral oder DocuSign bezahlten Urlaub für ihre Mehrarbeit im Homeoffice. Eine Besonderheit haben die freien Tage für LinkedIn-Beschäftigte aber trotzdem: Die Mitarbeiter erhalten ihre "RestUp!-Week" alle zur selben Zeit, während nur eine kleine Notbesetzung den Betrieb am Laufen hält. Das hat den Vorteil, dass nach dem Urlaub kein volles Postfach mit unbearbeiteten Mails auf die Rückkehrer wartet. Das Not-Team wird übrigens nicht vergessen, denn diese Angestellten können Ihren Sonderurlaub zu einem späteren Zeitpunkt beanspruchen. Mit einer Rückkehr der kompletten Belegschaft ins Büro in Sunnyvale rechnet LinkedIn übrigens nicht vor September.          

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