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Künstliche Intelligenz
M-Science: Neues Evaluations-Tool für OOH-Creatives

Die GroupM-Tochter M-Science launcht mit "EROC" ein Tool zur Evaluierung von OOH-Creatives mittels künstlicher Intelligenz. Zum Einsatz kommen Onlineumfragen sowie die Bewertung emotionaler Reaktionen.

Text: W&V Redaktion

8. Oktober 2021

Mit einem neuen Tool lassen sich OOH-Werbemittel besser evaluieren.
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Die ganzheitliche Evaluierung von Out-of-Home-Werbemitteln könnte künftig ein ganzes Stück besser werden. Mit "EROC – Emotional Reactions on Creatives" bringt die GroupM-Tochter M-Science ein neues Tool auf den Markt, das mithilfe künstlicher Intelligenz eine ganzheitliche, schnelle und kosteneffiziente Evaluation von OOH-Motiven ermöglichen soll. Als Basis dient die Technik des Technologie-Providers Tawny, bei der Emotionen mittels "Facial Coding" analysiert werden. EROC misst KI-basiert sowohl die emotionalen als auch die kognitiven Reaktionen auf die Werbemotive und kombiniert sie mit den Ergebnissen repräsentativer Online-Umfragen. Dabei können neben dem eigenen Motiv auch bis zu neun weitere evaluiert werden, was eine hohe Vergleichbarkeit ermöglicht. Die Ergebnisse eines Bewertungslaufs liegen innerhalb von zehn Werktagen vor. 

Ströer war mit an Bord 

Thorsten Ebbing, Chief Investment Officer von GroupM in Deutschland und Chairman des OOH-Spezialisten Kinetic, der an der Entwicklung von EROC ebenfalls beteiligt war: "Mit steigender Bedeutung von Brand Purpose und Nachhaltigkeit rückt der Fokus von OOH-Werbemotiven zunehmend von einer rein kognitiven Aktivierung, wie etwa. Über Rabatte, hin zu einer sinnstiftenden Positionierung der eigenen Marke. Hierauf reagiert das innovative EROC-Tool erstmals mit einer KI-gestützten, ganzheitlichen Evaluation von OOH-Creatives. Dieser komplett neue Ansatz hebt die Optimierungspotenziale von Außenwerbung auf ein völlig neues Level."

Der OOH-Vermarkter Ströer, der das Projekt initiierte und bei der Entwicklung ebenfalls an Bord war, wird an der operativen Umsetzung von EROC-Projekten allerdings nicht beteiligt sein. Allerdings steht Ströer bei Fragen der strategischen Weiterentwicklung des Tools weiterhin zur Seite.

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