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E-Mobility
Nach Umweltbonus: ADAC fordert mehr Ladesäulen

Im Rahmen des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung wurde eine Bezuschussung beim Kauf von Elektro- und Hybridautos beschlossen. Jetzt sei es an der Zeit mehr in Ladesäulen zu investieren, so der ADAC.

Text: W&V Redaktion

20. Februar 2020

Die Auto-Industrie beteiligt sich zur Hälfte an dem so genannten Umweltbonus.
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ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand hat die ausgeweitete Kaufprämie für Elektro-Autos begrüßt. "Aus Sicht des Verbrauchers ist es wichtig, dass die Förderung schnell und unbürokratisch fließt", sagte Hillebrand den Zeitungen der Funke Mediengruppe am heutigen Donnerstag. Seit 19. Februar können Elektro- und Hybridfahrzeuge mit bis zu 6000 Euro bezuschusst werden.

Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge muss weiter steigen

Allerdings sei die Bezahlbarkeit nicht das einzige Argument für einen Fahrzeugkauf, mahnte Hillebrand. "Damit mehr Menschen auf E-Autos umsteigen, ist es wichtig, dass die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge weiter steigt." Hersteller müssten ihre Modellangebote vielfältiger gestalten. Der Staat müsse zudem beim Ausbau der Infrastruktur vorankommen: "Die Akzeptanz für E-Autos wird nur dann wachsen, wenn die Möglichkeiten besser werden, das Fahrzeug zu Hause und am Arbeitsplatz zu laden", sagte Hillebrand.

Seit Mittwoch gelten neue Kaufprämien für mehr als 250 Modelle - für rein elektrische Fahrzeuge wie für Plug-in-Hybride. Auch rückwirkende Anträge sind möglich für Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden. Die Bundesregierung hatte die höhere Förderung bereits im September in ihrem Klimaschutzprogramm beschlossen.

Laut Wirtschaftsministerium kostet die höhere Prämie bei einer Laufzeit bis 2025 insgesamt 4,18 Milliarden Euro. Die Industrie beteiligt sich zur Hälfte an dem sogenannten Umweltbonus, der Staat zahlt die andere Hälfte. Allerdings verrechnen die Hersteller ihren Beitrag häufig mit Rabatten, die sie üblicherweise ohnehin geben.

Eine Kaufprämie für Elektroautos gibt es bereits seit mehr als drei Jahren, sie brachte bisher aber nicht den gewünschten Erfolg.

rom mit dpa

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