Anzeige

TechTäglich
Oppo bringt das smarte Monokel

Heute in TechTäglich: Die Augmented-Reality-Brille von Oppo besteht aus zwei Teilen. An eine konventionelle Brille, die sich im Alltag tragen lässt, wird bei Bedarf ein einzelnes Glas samt Elektronik aufgesteckt.

Text: W&V Redaktion

17. Dezember 2021

Oppo Air Glass – die Datenbrille zum Anklipsen.
Anzeige

Oppo bringt das smarte Monokel

Während alle Welt darauf wartet, ob Apple 2022 einen ersten Blick auf seine lang erwartete Datenbrille gewährt, prescht Oppo schon mal vor. Die Chinesen haben jetzt ihre Augmented-Reality-Brille "Air Glass" präsentiert, die bereits im ersten Quartal des neuen Jahres zunächst in China auf den Markt kommen soll. Im Gegensatz zu kompletten "virtuellen Brillen" wie der gefloppten Google Glass setzt Oppo dabei quasi auf ein smartes Monokel. Denn die Air Glass besteht aus zwei Teilen. An eine konventionelle Brille, die sich im Alltag tragen lässt, wird bei Bedarf ein einzelnes Glas mitsamt der erforderlichen Elektronik aufgesteckt. Die gesamte Einheit wiegt nur etwa 30 Gramm. Eine Kamera ist – wohl auch aus Datenschutzgründen – nicht an Bord.

Dieser Inhalt kann leider nicht dargestellt werden. Sie finden ihn hier.

Für Navigation – oder für Livedaten beim Fitnesstraining

Am Brillenbügel befindet sich nach dem Aufstecken ein Clip, über den sich das System per Touch steuern lässt. Die Bedienung funktioniert aber auch mit Kopfbewegungen und Handgesten. Ein Mini-Projektor von der Größe einer Kaffeebohne blendet die Informationen und Grafiken transparent ins Sichtfeld des Nutzers ein. Dort vermischen sie sich mit dem normalen Bild der Umgebung. Die Chinesen sprechen von "unterstützer Realität". Einsatzgebiete sind unter anderem Navigation zum Beispiel beim Radfahren, Echtzeit-Übersetzungen, Teleprompter zum Ablesen von Texten bei Präsentationen, Kalender, Wetter oder Livedaten beim Fitnesstraining. Einen Preis, so Engadget, nennen die Chinesen bisher noch nicht.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 17. Dezember 2021:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

Anzeige