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Social Commerce
Pinterest bringt Shopping-Funktionen nach Deutschland

Pinterest wird mehr und mehr zur Shopping-Plattform. Produkte direkt über Pins, Pinnwände und die Suchergebnisse zu kaufen – das ist nun auch in Deutschland möglich. Außerdem gibt es neue Händler-Tools.

Text: W&V Redaktion

7. Juni 2021

Shopping-Spotlights auf Pinterest zeigen die Empfehlungen und Lieblingstrends bekannter Creator und Publisher.
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Noch immer ist Einkaufen im Netz eher Bedarfsdeckung als Bummeln und Shoppen. Pinterest will das ändern und arbeitet daran, den Schaufensterbummel auch online erlebbar zu machen. Dafür bringt die Plattform neue Shoppingfunktionen nach Deutschland:

  • Shopping über Suchanfragen: Im neuen Shop Tab werden in den Suchergebnissen ausschließlich Produkte angezeigt. So können Nutzer:innen verfügbare Produkte von verschiedenen Händlern kaufen, wenn sie etwa nach Begriffen wie „Sommeroutfits“ oder „Homeoffice-Deko“ suchen. Mit Preis- und Marken-Filtern können sie die Ergebnisse präzisieren.
  • Shopping über Pinterest Lens: Diese Funktion verbindet Offline und Online. Die Nutzer:innen können sie mit der Pinterest-Kamera ein Foto aufnehmen und über die visuelle Suche ähnliche Deko- und Mode-Produkte finden, die online verfügbar sind. 
  • Shopping-Modus im Close-up: Wenn Nutzer:innen die Close-up-Ansicht eines Pins öffnen, erkennt Pinterest automatisch die Produkte im Pin, die man kaufen kann. Sie werden automatisch mit Kategorielabels und weißen Punkten markiert. Per Klick auf das Label oder den Punkt finden die User über die visuelle Suche ähnliche Produkte.
  • Produktdetailseiten: Wenn Nutzer:innen die Close-up-Ansicht eines Produkt-Pins öffnen, sehen sie zusätzliche Produktdetails vom Händler, zum Beispiel den Preis, Versandinformationen und Bewertungen.   
  • Shopping-Spotlights: Sie zeigen die Empfehlungen bekannter Mode- und Einrichtungs-Creator und -Publisher. Zum Beispiel InStyle stellt in Deutschland Lieblingsprodukte in den Spotlights vor.     
  • Shopping-Modus auf der Pinnwand: Nutzer:innen finden auf ihren Pinnwänden nun einen Shopping-Abschnitt. Darin sind verfügbare Produkte zu sehen, die in ihren gemerkten Pins auftauchen oder von ihnen inspiriert sind.

Neu für den US- und UK-Markt und erst später in Deutschland verfügbar sind die Einkaufslisten: Dort sammeln die Nutzer:innen alle Produkt-Pins, die sie sich auf der Plattform gemerkt haben. Sobald eines ihrer gemerkten Produkte im Angebot ist, erhalten sie eine Benachrichtigung. 

Neues für das Verifizierte-Händler-Programm

Außerdem gibt es neue Funktionen für Händler auf der Plattform: Über das Verifizierte-Händler-Programm können sich Händler für einen blauen Haken qualifizieren, wenn sie die von Pinterest festgelegten Voraussetzungen für hochwertige Produkte und Webseiten sowie positive Kundenservice-Erfahrungen erfüllen. Sie erhalten mehr Sichtbarkeit und Metriken wie Conversion-Berichte. Mit dabei für den Start sind in Deutschland UndGretel sowie Made.com. 

Ebenfalls neu ist das Händler-Schaufenster, das mehr Möglichkeiten für das Anzeigen von Produkten im Profil bietet. Über die Funktion Markierte Produkte können Händler ihren Pins Produkt-Tags hinzufügen. Nutzer:innen sehen diese in der Close-up-Ansicht eines Pins. 

Pinterest hat weltweit 475 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. 


Autor: Verena Gründel

ist seit 2017 bei W&V, zuerst als Redakteurin im Marketingressort, jetzt als Chefredakteurin. Sie lässt sich von spannenden Marken- und Transformationsgeschichten begeistern und hat ein Faible für Digitalmarketing und Social Media. Neben der Contentstrategie treibt sie das Eventbusiness von W&V voran und steht selbst gern auf der Bühne. Sie liebt Reisen, Food und Fitness – und seit Corona auch wieder ihre alte Honda 500. 

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