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Vergleich der Plattformen
Reels vs. TikTok: Was funktioniert besser?

Die Marktforscher von Statista haben die Kurzvideo-Angebote analysiert und festgestellt: Wer eine Community aufbauen will, ist mit TikTok besser beraten. Werbekunden sollten hingegen eher Reels nutzen.

Text: W&V Redaktion

17. Februar 2021

Wer Werbung macht, erzielt mit Instagram-Reels laut der Studie mehr Reichweite.
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Seit August 2020 bietet Instagram auch Reels an – kurze unterhaltsame Videoclips, mit denen das chinesische Social Network TikTok schon zuvor erfolgreich war. Trotz aller Ähnlichkeit gibt es aber auch Unterschiede bei den Angeboten. Welche das sind, hat Statista auf der Basis einer Untersuchung der Influencer Marketing Factory analysiert.

In Sachen Publikum sind sich die beiden Anbieter demnach sehr ähnlich – die durchschnittliche Anzahl der Ansichten der Videos auf beiden Plattformen unterscheiden sich laut der Untersuchung nicht besonders. Unter den 60 untersuchten Profilen haben Instagram Reels im Mittel nur etwa 11.000 mehr Ansichten als TikToks.

Beim Engagement sieht es schon anders aus: Das soziale Netzwerk aus China liegt hier deutlich vorn. Mit durchschnittlich doppelt so vielen Likes und etwa zweieinhalbmal so vielen Kommentaren pro Video ist TikTok vor allem für den Aufbau einer Community und daher für Influencer von Vorteil.

Instagram hat mit Reels dafür die Nase bei der Reichweite vorn. Wie oft ein Video angesehen wird, hängt hier nicht so sehr von der Followerzahl des Accounts ab wie bei TikTok. Im Schnitt sind die Ansichten der Reels um 144 Prozent höher als die Anzahl der Follower des Accounts, TikToks kommen dabei nur auf ein Plus von etwa 25 Prozent. Für Werbepartner, die ein breites Publikum erreichen wollen, sind damit wohl eher die Instagram-Reels interessant.


Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde

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