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Futuristisches Flugobjekt
Renault: Aus dem R4 wird der Air4

Der Renault 4 feiert sein 60-jähriges Jubiläum mit einem spacigen Zukunftsmodell: Der Air4 hebt mit vier Propellern ab und soll in Zeiten dichten Verkehrs ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit symbolisieren.

Text: W&V Redaktion

29. November 2021

Himmlisch: Der neue Renault 4L - halb Flugzeug, halb Auto.
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Von 1961 bis 1992 lief der legendäre R4 bei Renault vom Band. Das Kult-Auto verkaufte sich acht Millionen Mal. Zum 60-jährigen Jubiläum passt der Autobauer den R4 dem Zeitgeist der Zukunft an: Der R4 wird zum Air4.

Gemeinsam mit TheArsenale, einem Motion Design Hub, präsentiert Renault die fliegende Variante der Ikone: "Der vollständig aus Kohlefaser gefertigte Air4 folgt den vertrauten Linien und Formen, wurde aber neu entwickelt, um Konzepte wie Schub und Auftrieb zu ermöglichen, von denen das Original nur träumen konnte."   

Könnte auch auf einem Flugzeugträger landen: der Air4.

Die Präsentation des Showcars ist der Abschluss des R4-Jubiläumsjahres. Er basiert auf dem "Blue-Jeans-Auto", das der damalige Renault-Chef Pierre Dreyfus sowohl für Familien, als auch für Unternehmen entwickelt hatte. Selbst die französische Polizei nutzte den R4 über Jahre als Einsatzfahrzeug. Für viele junge Autofahrer war es die erste Karre überhaupt.

Für Renault ist "the sky the limit": "Der Air4 ist ein Symbol für Unabhängigkeit und Freiheit. Er beansprucht die Luft als die neue Straße der Zukunft."

Die Propeller erzeugen eine vertikale Schubkraft von 95 kg pro Propeller.

Der Air4 wurde vollständig montiert und auch schon real getestet. Für den Einstieg muss der Pilot nur die Frontscheibe hochklappen. Der Air4 steigt bis zu 700 Meter hoch. Die Startgeschwindigkeit liegt bei vier Metern pro Sekunde, die Landegeschwindigkeit bei drei Metern pro Sekunde. 

Zu bewundern ist der Air4 vorerst im Atelier Renault auf den Champs Elysées in Paris. Weitere Stationen für 2022 sind Miami, New York und Macau.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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