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TechTäglich
Riesen-Akku für das neue iPhone 13

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit dem Riesen-Akku des iPhone 13 und Mobiltarif bei o2 für 30 Tage kostenlos.

Text: W&V Redaktion

3. Juni 2021

Die violette Ausgabe des iPhone 12 – noch mit dem kleineren Akku. Doch das soll sich im Herbst ändern.
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Riesen-Akku für das neue iPhone 13

Aktuell hat Apple die Signierung seiner Software iOS 14.5.1 gestoppt. Nutzer können zu dieser früheren Version nicht mehr zurückkehren, falls sie bereits das aktuelle Update auf 14.6 geladen haben. 14.5.1 galt in Expertenkreisen als Akku-Fresser. Aber auch unter iOS 14.6 beklagen zahlreiche User, dass sich ihr iPhone viel zu schnell entlädt. Über die Gründe ist noch nichts bekannt. Aktuell ist die Beta von iOS 14.7 im Umlauf, ich benutze diese Vorabversion bereits: An der Akku-Schwäche ändert sie aber nichts. 

Trotzdem dürfen sich iPhone-Nutzer Hoffnung machen: Es gibt aktuell neue Informationen aus der Lieferkette. Hier plaudern einzelne Mitarbeiter gern mal vorab aus, was Apple in der Zukunft plant. Twitter-Leaker "L0vetodream", der die Community immer fleißig mit Interna versorgt, berichtet, dass die kommende iPhone-Generation über deutlich größere Akkus verfügen wird. Demnach werde das iPhone 13‌ Pro Max einen Akku mit 4352 mAh erhalten. Das iPhone 12 Pro Max verfügt aktuell über eine Batterie mit 3687 mAh.

Und auch die anderen Modelle werden laut Leak eine Batterie mit höherer Kapazität bekommen: Es sollen 3095 mAh im iPhone 13 verbaut sein, aktuell sind es 2815 mAh; das ‌iPhone 13‌ mini wird offenbar über eine 2406 mAh-Batterie (derzeit 2227 mAh) verfügen. Die iPhone-13-Generation soll bei der Produktion on time sein. Wir rechnen im September mit dem Release.

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Tönender Bilderrahmen von Sonos und Ikea

Dieser Speaker fällt aus dem Rahmen: In den USA hat Ikea aus Versehen einen dritten Symfonisk-Lautsprecher im Online-Shop gelauncht. Das Produkt war zu sehen, aber inzwischen ist die entsprechende Seite wieder offline. Da war wohl ein Mitarbeiter etwas zu voreilig. Doch wie The Verge berichtet, wird bald sogar Speaker Nummer vier erscheinen. Der dritte Symfonisk wird als "picture frame with Wi-Fi speaker" bezeichnet. Als Preis werden 200 Euro erwartet. Die Reihe entsteht über eine Kooperation mit Sonos. Seit April bewirbt Ikea "neue Produkte", ohne das genaue Startdatum zu nennen.

Der schwarze bzw. weiße Speaker-Bilderrahmen wird eine Größe von 40 x 56 cm haben und 5 cm dick sein. Damit untermauert Ikea seinen Anspruch, Musiksysteme dezent in gewöhnliche Einrichtungsgegenstände zu integrieren. Der Rahmen selbst soll austauschbar sein.

Schon mit einem Regallautsprecher und einer Speaker-Lampe hatten beide Firmen für Aufsehen gesorgt. Der tönende Rahmen dürfte spätestens Mitte des Monats dann wirklich erhältlich sein. Er kann dann entweder aufgehängt oder auf den Boden gestellt werden und ist kompatibel mit allen Sonos-Systemen. Somit lassen sich weit über 100 Streamingkanäle in dem Rahmen abspielen.

Schneller Screenshot: Das US-Portal The Verge hat den mit Polyester überzogenen Kunststoff-Rahmen rasch geknipst.

Erste Deals schon da: Amazon terminiert Prime Day

Der Shopping-Wahn geht wieder los! Amazon hat den nächsten Prime Day (der an zwei Tagen stattfindet) für den  21./22. Juni terminiert. Dann werden wieder laut Eigenwerbung tausende Produkte für Prime-Mitglieder reduziert. Die ersten Angebote im Rahmen des diesjährigen Prime Day sind bereits gestartet. 

  • Prime Video: Prime-Mitglieder erhalten bis zu 50 Prozent Rabatt auf Filme und Serien.
  • Amazon Music: Prime-Mitglieder, die Amazon Music Unlimited noch nicht ausprobiert haben, können den Service mit Zugang zu über 70 Millionen Songs und Millionen von Podcast-Episoden ohne Werbeunterbrechungen vier Monate lang gratis nutzen.
  • Prime Gaming: Prime-Mitglieder können in Battlefield 4 eintauchen, das für kurze Zeit kostenlos bei Prime Gaming erhältlich ist. Bis 20. Juni erhalten Prime-Mitglieder einen Gutscheincode, den sie bei Origin für Battlefield 4 Standard Edition einlösen können.
  • Audible: Prime-Mitglieder sparen 70 Prozent auf die ersten sechs Monate ihres Audible-Abos und zahlen nur 2,95 Euro monatlich.
  • Kindle Unlimited: Prime-Mitglieder können die ersten drei Monate ihrer Mitgliedschaft kostenfrei genießen.
  • Amazon Fashion: Kunden erhalten 20 Prozent Rabatt auf Styling Edits ihrer Lieblings-Influencer.
  • Prime Wardrobe: Kunden sparen 15 Euro, wenn sie Produkte im Wert von 100 Euro oder mehr bei ihrer ersten Prime Wardrobe-Bestellung behalten.
  • Angebote in beliebten Kategorien: Deals bei Wohnen, Küche & Haushalt, Spielzeug, Elektronik und mehr.

Wichtig: Am Prime Day gibt es immer wieder sehr gute Angebote, aber nicht überall, wo "Deal" dransteht, ist auch der beste Rabatt drin. Unser Tipp: Bookmarken Sie sich den 21. und 22. Juni im Kalender, aber vor dem Kauf sollten Sie immer eine Preisvergleichs-Maschine wie idealo.de oder guenstiger.de ansteuern, um zu checken, ob der Amazon-Preis für Ihr gewünschtes Produkt wirklich der beste ist oder ob ein anderer Anbieter einen besseren bereithält.

Amazons Hoffnung: Kunden laden am Prime Day ihren Einkaufswagen voll

o2 für 30 Tage kostenlos

Provider o2 hat seine Netze nach eigenen Angaben deutlich ausgebaut. Deutschlands Nummer drei will weg vom Image des Netzbetreibers mit den größten Funklöchern und dem schlechtesten Empfang. Mit einer neuen Werbekampagne, der o2 Testkarte, möchte der Konzern Wechselwillige überzeugen. Das Netz lässt sich damit 30 Tage kostenlos und unverbindlich testen. Es gibt weder Anschluss- noch Bereitstellungspreis. Wer nach 30 Tagen nicht überzeugt ist, muss laut o2 nicht mal kündigen.

Der Netzbetreiber bietet auf der Testkarte unbegrenztes Datenvolumen mit bis zu 500 MBit/s. Surfen, Telefonieren, SMS senden, Daten verschicken – für lau! Einziger Haken für Interessierte: Nur Neukunden, die in den letzten sechs Monaten nicht mit o2-Vertrag unterwegs waren, können die Testkarte buchen. 

o2 wurde im Connect-Netztest zuletzt mit "sehr gut" bewertet.

iPhone nach Sturz mit Rute aus Kanal geangelt

Was für die Fußball-Fans das Pokalfinale ist, ist für Sportfischer und neuerdings auch iPhone-Besitzer der Kanal, der die Stadt durchzieht. Berlin, Berlin, wir angeln in Berlin. Frederik Riedel erzählt dazu auf Twitter eine kuriose Geschichte. Ein Freund hat sein iPhone 12 aus Versehen in den Kanal fallenlassen. Das Gerät versank. Die beiden Männer fischten zunächst im Trüben, fanden nur eine (kaputte) Nintendo Switch. Das iPhone war zunächst nicht auffindbar. Dann kam ihnen die Idee, eine magnetische Angel zu nutzen. Schließlich verbaut Apple in der neuesten Generation MagSafe: Der Magnet auf der Rückseite sorgt bei Cases und Ladestationen für die passende Anziehungskraft.

Dank MagSafe haftete sich das verschollene iPhone an die Angelschnur und konnte so geborgen werden. Laut Frederick funktioniert es trotz des Sturzes ins Wasser wieder ganz normal.

Damit wünsche ich einen anziehenden Donnerstag. Bis morgen bei TechTäglich.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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