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TechTäglich
Schmuck soll Corona in der Luft nachweisen

Spannende Neuvorstellung von Wissenschaftlern aus Yale in Zusammenarbeit mit der Uni Bielefeld: Der "Fresh Air Clip" soll dank spezieller Beschichtung virusbeladene Aerosole absorbieren. Erste Tests überzeugten.

Text: W&V Redaktion

13. Januar 2022

Dem Coronavirus auf der Spur – ein kleines Schmuckstück soll helfen.
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Forscher der Yale School of Engineering and Applied Sciences haben ein interessantes Projekt vorgestellt: Der "Fresh Air Clip", eine Art Schmuckstück, ist laut Angaben der Wissenschaftler ein Corona-Detektor. Eine spezielle Beschichtung sorge dafür, dass virusbeladene Aerosole von dem Clip absorbiert würden. Sie könnten dann per PCR-Test analysiert werden.

Kleiner Clip, große Wirkung? Der "Fresh Air Clip" ist ein Anhänger.

In einem ersten Feldtest wurden 62 Personen mit dem Anhänger ausgestattet. Bei der Auswertung zeigte sich bei fünf Probanden eine Belastung mit Viren. Bei vier Teilnehmern handelte es sich um Kellner. Somit ist das mögliche Einsatzgebiet klar: Besondere gefährdete Menschen, die in belasteten Innenräumen arbeiten, könnten den "Fresh Air Clip" als kleinen Helfer installieren, um belastete Luft in Innenräumen zu identifizieren, ohne teure Messgeräte zu installieren.

Die PCR-Auswertung der Ergebnisse hat man laut Forschern mit Hilfe von Kollegen der Uni Bielefeld von zwei Stunden auf 16 Minuten reduziert. Nun wird daran gearbeitet, den Anhänger kommerziell auf den Markt zu bringen.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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