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TechTäglich
Shazam: Musikerkennung wird verchromt

Nutzer eines Chrome-Browsers müssen künftig für die Musikerkennungs-Software Shazam nicht mehr den Umweg über die Apps nehmen: Die Apple-Tochter hat eine Erweiterung bereitgestellt. Das kann sie.

Text: W&V Redaktion

13. Januar 2022

Mit einfachen Botschaften bewirbt Shazam die neue Chrome-Extensions.
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Die Musikerkennungs-App Shazam gehört zu den Must-Have-Apps auf dem Smartphone. Die Software erkennt Songs und Interpreten, die im Radio oder TV laufen, mit einer Erfolgsquote von 99 Prozent.

1999 hatten die Entwickler Chris Barton, Philip Inghelbrecht, Dhiraj Mukherjee und Avery Wang Shazam in London gegründet und die Anwendung entwickelt. Im Jahr 2018 verkauften sie ihr Unternehmen für 400 Millionen Dollar. 

Seitdem baut Apple Shazam kontinuierlich aus. Jetzt hat das Unternehmen Shazam verchromt. Eine Extension für Google Chrome steht seit Kurzem bereit. Damit ist es möglich, direkt aus Googles Browser heraus Shazam anzustoßen. Der Griff zum Smartphone entfällt, wenn ein toller Song im Radio läuft.  

Auch Liedtexte und Videos werden "shazamed".

Noch steckt das Add-on in den Kinderschuhen. Bugs in der frühen Version sorgen dafür, dass die Trefferquote noch nicht so groß wie erwartet ist. Das Plugin wurde am 10. Januar aktualisiert und steht derzeit in Version 0.1.3 zur Verfügung. Die Bewertungen fallen mit 3 Sternen im Schnitt noch nicht ideal aus. Viele Nutzer beklagen die Unzuverlässigkeit der Erweiterung.

In der Theorie sollten sich mit dem Tool Songs erkennen lassen. Es wird daran gearbeitet, dass auch das Abspielen der Titel, das Anzeigen von Lyrics sowie der History in Zukunft besser funktionieren.  

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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