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Meetrics Viewability Benchmark Report
Sichtbarkeit von Online-Werbung sinkt

Nur etwas mehr als die Hälfte aller Online-Anzeigen wird in Deutschland wirklich gesehen. Und die Sichtbarkeitsrate nimmt weiter ab, meldet der Mess-Dienstleister Meetrics.

Text: W&V Redaktion

29. April 2019

Nur etwas mehr als die Hälfte der deutschen Online-Ads wird auch gesehen.
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Die Sichtbarkeit von Online-Anzeigen hat sich in den vergangenen drei Monaten leicht verschlechtert. Dies ist das Ergebnis des "Viewability Benchmarks Report" des Mess-Dienstleisters Meetrics.

Demnach lag die Sichtbarkeitsrate von Display-Werbung auf deutschen Internet-Seiten im ersten Quartal 2019 bei nur 54 Prozent. Dies entspricht einem Prozentpunkt weniger als im vorangegangenen Quartal. Besser sieht es bei Video-Werbung aus. Hier ist die Sichtbarkeits-Rate im selben Zeitraum von 81 Prozent auf 86 Prozent gestiegen.

Damit steht Deutschland im europäischen Vergleich relativ schlecht da. Die Sichtbarkeit von Online-Werbung ist hierzulande um fünf Prozentpunkte niedriger als der europäische Durchschnitt. Zum Vergleich: In Frankreich liegt die Sichtbarkeits-Rate von Display-Werbung bei 63 Prozent, in Österreich sogar bei 71 Prozent.

Bei Display "genau hinschauen"

"Es lohnt sich, bei Display genau hinzuschauen", empfiehlt Meetrics-Geschäftsführer Max von Hilgers. "Hier sind die Qualitätsunterschiede bei der Platzierung sehr groß und es kommt auf die einzelnen Formate und Anbieter an, die den Unterschied machen."

Der vierteljährliche Report von Meetrics basiert auf den Sichtbarkeits-Definitionen des internationalen Werbeverbands Interactive Advertising Bureau (IAB) und des US-amerikanischen Media Rating Councils (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video-Werbung muss die Werbung mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens zwei Sekunden sichtbar geworden sein.

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