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Brand Profiles
Snapchat startet Betaphase für Markenprofile

In Corona-Zeiten wird Snapchat mehr genutzt als je zuvor. Ein Problem ist für das Unternehmen bislang jedoch die Zurückhaltung seitens der Werbekunden, für die Snapchat daher nun ein neues Feature einführt.   

Text: W&V Redaktion

16. Juli 2020

Dank Brand Profiles können Marken künftig ihre eigenen Snapchat-Shops betreiben.
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Mit mehr als 229 Millionen täglicher Nutzer ist Snapchat zu einem bedeutenden Player im hart umkämpften Markt der Instant-Messaging-Dienste geworden. Doch während die Zahl der Nutzer nach wie vor in großen Schritten wächst, leidet auch Snapchat unter der Corona-bedingten Zurückhaltung seiner Werbekunden.

Um seine Attraktivität für die Werbewelt zu steigern, hat das in Los Angeles beheimatete Unternehmen mit Brand Profiles daher nun ein neues App-Feature im Rahmen einer geschlossenen Beta gestartet. Die aus den vier Komponenten AR Lenses, Native Store, Highlights und Story Posts bestehenden "Brand Profiles" bilden für Marken künftig die Basis einer permanenten Präsenz im Snapchat-Universum.  

Eigene Stores und AR Lenses

Die AR Lenses als erster Bestandteil der Brand Profiles ermöglichen Snapchat-Usern die Nutzung von AR-Inhalten, die von Marken entwickelt und eingestellt werden. Im Rahmen der Native Stores können Marken ihren eigenen In-App-Shop einrichten, der auf Shopify-Software basieren wird. Unter dem Stichwort Highlights bietet Snapchat Marken künftig die Möglichkeit, dauerhaft ausgesuchte Snaps, Stories, Fotos oder Videos einzustellen. Damit will Snapchat seinen Werbekunden ermöglichen, sich den potentiellen Kunden wirksamer zu präsentieren als dieses bislang möglich war. Ein ähnliches Ziel verfolgen schließlich auch die Story Posts. Dabei handelt sich um regelmäßig veröffentlichte Posts, mit denen Marken Geschichten erzählen oder Hintergrundstories liefern können. 

Um die Brand Profiles wirksam zu steuern, stellt Snapchat den Kunden eine eigens dafür entwickelte Mobile- sowie Web-Management-Software zur Verfügung. Enthalten sind dort auch Analyse-Tools, die unter anderem Rückschlüsse auf die Demografie und Interessen der Besucher ermöglichen. An der Betaphase sind neben Ben&Jerry’s, Candy Crush, Dior, Gucci, Headspace, Jordan Brand, Kylie Cosmetics und L’Oreal Paris auch Louis Vuitton, Prada, Ralph Lauren, Target, Tim Hortons, Too Faced, Universal Pictures und VSCO beteiligt. Noch für das laufende Jahr plant Snapchat den Ausbau von Brand Profiles um weitere Marken.  

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