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TechTäglich
Straßenbahn-Simulator: Als Fahrer durch München

Heute in TechTäglich: Der Kindheitstraum vom Trambahnfahrer wird jetzt mit "TramSim Munich" auf dem PC wahr. Der Chef-Entwickler saß einst selbst am Steuer – allerdings nicht in München, sondern in Wien.

Text: W&V Redaktion

5. November 2021

Der Straßenbahn-Simulator – aus Wien, für München.
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Straßenbahn-Simulator: Als Fahrer durch München

Einmal hinter dem Führerstand einer Trambahn durch München gondeln: Davon träumen viele kleine und große Kinder. Nun wird der Traum wahr, zumindest virtuell. Gerade ist "TramSim Munich" für den PC erschienen (35 Euro), ein Straßenbahn-Simulator, der die Spieler am Steuer des Niederflur-Modells R2.2b durch die bayerische Landeshauptstadt schickt. Simuliert werden mit allen Details und in realistischer Umgebung die Innenstadt-Linien 23, 27 und 28. In verschiedenen Schwierigkeitsstufen müssen Computer-Trambahner Weichen stellen oder zentimetergenau bremsen – fast wie im richtigen Leben.

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Von Wien nach München

Das grafisch erstaunlich aufwändige Spiel mit Nachtfahrten und dynamischem Wetter wurde auf Basis der Unreal Engine entwickelt, die normalerweise in Actiongames zum Einsatz kommt. Der Chef-Entwickler war einst selbst Trambahnfahrer – allerdings nicht in München, sondern bei den Wiener Linien. Dort sitzt auch das ViewApp-Studio, von dem "TramSim Munich" stammt. Die Österreicher haben davor schon mit „TramSim Vienna“ einen Riesenerfolg gefeiert. Und weil Spurbreite und Trambahn-Technik in Wien und München identisch oder zumindest vergleichbar sind, ließ sich das Spiel jetzt auch nach Deutschland exportieren. Grafik und jede Menge Details sind natürlich unterschiedlich – so klingen die Fahrgeräusche der Münchner Straßenbahn beispielsweise anders als bei der Wiener Tramway.

Das sind die weiteren Themen von TechTäglich am 5. November 2021:


Autor: Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.

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