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TechTäglich
Swipe Party: Tinder plant gemeinsames Matchen

Zusammen durch Vorschläge scrollen: Tinder soll mit "Swipe Party" interaktiver und sozialer werden. Der "Liebes"-Dienst könnte so noch mehr wachsen, obwohl die App schon 430 Millionen Downloads verzeichnet.

Text: W&V Redaktion

11. Januar 2022

Tinder ist die erfolgreichste Dating-App der Welt.
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Gemeinsam potenzielle Matches sortieren – das macht mehr Spaß, als einsam rumzuswipen: In Zukunft wird es auf Tinder möglich sein, zusammen durch Vorschläge zu scrollen. Derzeit laufen Arbeiten an einem neuen Feature namens Swipe Party. 

Wird diese Funktion aktiviert, greift die App auf die Kamera und das Mikrofon zu. Während einer Swipe Party sehen und hören alle Teilnehmer den Host. Die Freunde müssen Gastkonten auf Tinder erstellen, ihre Telefonnummer eintippen und per Code bestätigen, um dann mit Name und Geburtsdatum der Party beizutreten.

Ist es ein Match? Oder hat das Date keine Zukunft?

Klingt logisch: Schon jetzt sitzen oftmals Gruppen von Freunden zusammen und swipen gemeinsam durch die Timeline. Die Digitalisierung wäre also ein Fortschritt. In den iOS- und Android-Apps sind bereits Referenzen auf die Neuerung zu finden. Ein Release-Datum für das virtuelle Gruppenerlebnis fehlt bisher aber noch.

"Wir erforschen ständig Funktionen, die unseren Mitgliedern helfen, sich auf neue, unterhaltsame Weise zu verbinden", erklärte ein Unternehmenssprecher gegenüber TechCrunch.

Swipe Party könnte auch Menschen, die keine Tinder-Nutzer sind, motivieren, die App auszuprobieren. Sie ist inzwischen in 190 Ländern und über 40 Sprachen verfügbar. 430 Millionen Downloads und 60 Milliarden Matches sollen noch nicht das Ende des Wachstums sein. 

Auch darum wird Tinder interaktiver und sozialer – und liegt mit der Funktion in Zeiten der Corona-Pandemie und Social Distance voll im Trend: Gerade erst hat Apple SharePlay freigeschaltet, um gemeinsam mit Freunden Videos anzuschauen.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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