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Tech-Kolumne
TechTäglich: Amazon gewinnt MBLM-Marken-Ranking

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit dem Amazon-Sieg im MBLM-Marken-Ranking und Devolos Next-Generation.

Text: W&V Redaktion

8. Mai 2020

TechTäglich - die Tech-Kolumne von W&V.
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Amazon gewinnt Marken-Ranking

Wie treu sind die Kunden einem Unternehmen, wie groß ist die Nähe zu einer Marke? Alljährlich untersucht das bekannte MBLM-Ranking in den USA diese Frage. In der frisch veröffentlichten Untersuchung für 2020 haben die Analysten fast 400 Marken bewertet. Alle teilnehmenden Unternehmen lassen sich hier bei MBLM nach diversen Kriterien filtern. Auf Platz 1 landete Amazon knapp vor Disney und Apple. Auffällig: In den Top 10 findet sich mit Apple, das in der Einzelkategorie "Tech & Telecom" vorn liegt, nur ein Tech-Unternehmen. In 2019 lag YouTube noch auf Platz 1 bei der Millenial-Generation. Eher enttäuschend schnitten in diesem Jahr Samsung (Platz 11) und Google (Platz 15) ab. Auffällig: Handelsriese Walmart schaffte es erstmals in die Top 10. Die Automobilindustrie verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich: Vier Marken gelang der Sprung in die Top 10. Die Methodik von MBLM ist hier erklärt.   

Auf Platz 1 des Rankings landete Amazon knapp vor Disney und Apple.

Devolo kämpft gegen W-LAHM

Für den Kampf gegen W-LAHM bieten prominente Firmen wie Google oder Amazon mit ihren Mesh-Systemen (kabellose Satelliten) Lösungen an. Aus Deutschland stemmt sich Devolo seit Jahren erfolgreich gegen die internationale Konkurrenz. Die Aachener Firma hat ganz aktuell ihr neues Line-up fürs Frühjahr 2020 präsentiert. Wie wichtig ein gutes WLAN für das Office, Agenturen, aber auch im Privathaushalt ist, zeigt ein Blick auf die Statistiken: Die Langeweile daheim in Corona-Zeiten hat zu einem Internet-Traffic-Anstieg von 30 Prozent in den Monaten Februar/März geführt, allein 82 Prozent davon entfallen auf das Videostreaming bei Netflix, Disney+, Amazon Prime Video & Co.! Dabei ist eine stabile Verbindung das A und O.

Unter dem Motto "Devolo stoppt die WLAN-Schwäche" hat die mit über 100 Awards ausgezeichnete deutsche Firma jetzt devolo Magic 2 WiFi next für Ende Mai angekündigt. Das System bleibt gleich: Über die Steckdosen wird der stationäre WiFi-Router via Kabel erweitert, bis in die letzte Ecke. Das neue Mesh-LAN erhöht die Performance gegenüber dem Vorgänger Magic dank G.hn Powerline-Standard und bringt Powerlinespeed bis maixmal 2400 Mbit/s. Das Plug&Play-System mit 2 Gigabit-LAN-Anschlüssen und MU-MIMO (Multi-User, Multi-Input, Multi-Output) wird in drei Versionen erhältlich sein: als Starter-Kit mit 2 Magic-2-Steckern (199,90 Euro), als Multiroom-Kit mit 3 Steckern (299,90 Euro) sowie als Ergänzungs-Set (1 Stecker/129,90 Euro). Ergänzt wird das devolo-Portfolio Ende Juli durch den neuen WLAN-Repeater+ ac (Mesh-LAN, 1200 Mbit/s, 2x LAN, integrierte Steckdose/für mittlere Distanzen) für 69,90 Euro. Für ganz spezielle Szenarien (der Internetanschluss liegt im Keller) wird ebenfalls Ende Juli devolo Magic 2 DINrail erscheinen. Maximal 2400 Mbit/s sind dann durch automatische Phasenkopplung (vom Fachmann zu installieren!) im ganzen Haus möglich (169,90 Euro). So sollte dann endgültig aus jedem W-LAHM ein schnelles W-LAN werden…

Ab Ende des Monats ist die Magi-2-WiFi-Next-Reihe in drei Varianten verfügbar.

Meeter koordiniert alle Online-Meetings

Google Hangouts, Webex, Skype, Microsoft Teams, GoToMeeting, Zoom – bei all den Online-Meetings, die täglich in Agenturen anstehen, kann man leicht den Überblick verlieren. Mac-Besitzern hilft in dieser Situation ein neues Tool namens "Meeter". Der schmale Download (nur 450 KB) setzt sich in der Mac-Menüleiste fest. Dort werden die diversen Meeting-Apps ruckzuck miteinander über die Kalender-App verknüpft. Die Termine für die Video-Meetings tauchen dann in einer Übersicht auf. Zum Starttermin (oder auch mit Verspätung) tritt man dem jeweiligen Videochat dann mit nur einem Klick bei. Meeter verwaltet zudem noch in Kooperation mit der Kontakte-App von macOS alle Gesprächspartner. Damit ist es auch möglich, Kontakte im Popup-Menü der App zu suchen und über das Meeter-Fenster anzurufen: zum Gratis-Download im Mac App Store.

Meeter versteht sich auf alle wichtigen Videochats wie Zoom, Google Hangouts & Co.

Joyn the joyride im ICE

Maxdome ist in Zügen der Deutschen Bahn Geschichte. Und auch sonst tot. Das Angebot geht in Joyn auf. Der Streamingdienst sorgt ab sofort für kostenlose On-Board-Unterhaltung mit "Joyn SELECTION" in fast allen ICE-Zügen. Fahrgäste erhalten eine Auswahl an rund 600 Filmen und Serien kostenlos. Vorteil: Das eigene Datenvolumen des Smartphones wird nicht belastet.

Ein schöner Zug: Als Extras verspricht Joyn "Originals" und den "Blockbuster des Monats". Kunden, die bereits Joyn PLUS gebucht haben, sehen ein erweitertes Angebot. Wer auf den Content im Zug zurückgreifen will, benötigt keine eigene Anmeldung. Es genügt, im WLAN der DB (sofern es funktioniert…) die Website joynselection.de oder das ICE-Portal anzusteuern. "Joyn SELECTION" kann über Laptops, Tablets und Smartphones abgerufen werden. Bis Juli, so das Versprechen, können alle ICE-Verbindungen auf den Dienst zugreifen. Er wird in diesen Stunden für die ersten Züge ausgerollt.

Gute Unterhaltung für lange Zugfahrten: Joyn SELECTION ersetzt das Maxdome-On-Board-Programm der DB.

Neue Lamborghinis zum Hören statt Fahren

Lamborghini hat mit dem Huracán EVO RWD Spyder ein neues Geschoss vorgestellt. Die virtuelle Präsentation wurde mittels Apples AR-Software abgehalten. Lamborghini setzt dabei auf Apples AR Quick Look. Das Auto kann virtuell im eigenen Wohnzimmer eingeparkt werden. Das 3D-Modell des Autos lässt sich rotieren und von allen Seiten betrachten. Für andere Fahrzeuge des Herstellers wird diese Funktion ebenfalls kommen. Topspeed: 324 km/h bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,5 Sekunden. Darf’s auch ein bisschen schneller sein?

Der neue Lamborghini Aventador SVJ wird mit 770 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h (0 auf 100 km/h in 2,8 Sekunden) ausgeliefert. Wem das nötige Kleingeld für einen solchen Flitzer fehlt, der kann sich nun die Geräuschkulisse des Aventador-Motors als 8K-Klang mit einem entsprechenden Kopfhörer nach Hause holen. Lamborghini bietet den satten Sound als Video an. Wenn schon nicht fahren (ab 335.000 Euro), dann wenigstens hören.

 Damit wünschen wir ein rasantes Wochenende, bis Montag bei TechTäglich.

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Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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