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Tech-Kolumne
TechTäglich: Erste Weltreise für zu Hause

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages. Das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V, die von Montag bis Freitag erscheint. Heute mit dem beliebtesten Instagram-Wald und VR-Reiseerlebnissen.

Text: W&V Redaktion

16. Januar 2020

TechTäglich: die Technik-Kolumne von W&V
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Erste Weltreise für zu Hause

Virtuell verreisen - kostenlos und ohne sich aus der Wohnung oder dem Haus wegzubewegen: Benötigt wird für das neue Telekom-Projekt "Reisen in 360 Grad" nur die Gratis-App Magenta VR für iOS, Android und die Google Daydream oder eine Oculus Go. Zum Start führt der virtuelle Trip nach Nordamerika. Auf dem Tourenplan stehen die US-Westküste, New York und Montreal (Kanada). Besonders die Westcoast-Tour beeindruckt. Sie führt von Los Angeles, der größten Stadt Kaliforniens, über den Pacific Coast Highway nach San Francisco. Auch der Grand Canyon und Las Vegas werden mit der VR-Technik im Wohnzimmer erlebbar gemacht. Die 360-Grad-Filme, die in Zusammenarbeit mit Iconic Engine erstellt wurden, können einen Urlaub ersetzen oder erst richtig Lust auf eine echte Reise an die zuvor virtuell besichtigten Schauplätze machen. Die nächsten geplanten Stationen: Kopenhagen, Berlin, Hamburg und Amsterdam.

Mit der VR-Brille lässt sich die Welt sogar auf dem Balkon erkunden.

World Wide Wald: Schwarzwald Insta-Favorit

Du glaubst, du stehst im Wald. Aber wo bitte findest du als Instagramer das perfekte Motiv vor lauter Bäumen? Die neue Studie von taxi2airport.com klärt auf: Mit 1.489.943 Hashtags ist unser geliebter Schwarzwald der Wald mit den weltweit meisten Hashtags. Der Schwarzwald, damit quasi der Wald-orf Astoria…dahinter dann lange nichts. Platz zwei geht mit weitem Abstand an den brasilianischen Amazonas-Regenwald (nur 197.615 Hashtags), Bronze an den englischen Sherwood Forest, Robin Hood sei Dank. Urteil der Autoren der Studie zur Schwarzwald-Hashtag-Mania: "Dieser dunkle, dichte Wald verwöhnt uns mit seiner Schönheit und Vielfalt. In diesem gebirgigen Gebiet gibt es viele Wasserfälle und sogar die Donau. Es ist daher nicht verwunderlich, warum es so beliebt ist." Dann also auf zum Bäume-Umarmen!

Der Schwarzwald ist ein Mittelgebirge. Der Name kommt von den Fichten, die schnell und dicht wachsen.

Neu: Google-Konto mit iPhone absichern

Google hat seiner App Google Smart Lock ein praktisches Update verpasst. Die Anwendung wurde erstmals 2017 in den Store gebracht. Sie wird weiterhin gepflegt. Mit Version 1.6 ist es jetzt möglich, ein iPhone als Sicherheitsschlüssel einrichten. Damit wird das Gerät zum zweiten Faktor bei Login-Versuchen auf das persönliche Google-Konto. Für Android-Geräte steht die Möglichkeit der Einrichtung als Security Key schon seit Längerem zur Verfügung. Bevor ein Login abgeschlossen werden kann, erhält der Nutzer eine Push-Benachrichtigung. Dann muss man bestätigen, dass man sich wirklich einloggen will (und nicht ein Krimineller). Erst dann wird der Zugriff auf das Google-Konto gestattet.

Doppelt hält besser: Googles Zwei-Faktor-Authentifizierung läuft jetzt auch über iOS.

Twitter verweigert größten Wunsch der User

So klingt wohl eine endgültige Absage! Seit Twitter 2006 startete, wünschen sich Nutzer einen Bearbeitungs-Button, um Tweets zu korrigieren oder zu entschärfen bzw. fehlerhafte Links zu verbessern. 14 Jahre hat sich das Unternehmen geweigert, diesen größten User-Wunsch zu erfüllen und dabei bleibt es nun wohl. In einem Q&A bei Wired antwortete Twitter-Mitgründer Jack Dorsey auf die wiederkehrende Frage, ob der Button in diesem Jahr endlich komme: "Die Antwort ist nein." Über die Motive von Twitter für diese unpopuläre Entscheidung verriet Dorsey: "Wir haben als eine Art SMS-Dienst begonnen. Und wie Sie alle wissen, können Sie einen Text nicht wirklich zurücknehmen, wenn Sie ihn senden. Wir wollten diese Stimmung, dieses Gefühl der frühen Tage bewahren." Twitter sei "weitergezogen. Wir werden es wahrscheinlich nie anbieten." Klingt wie ein trotziges Kind…

Spotify startet Playlist für Tiere

Tiere suchen ein Zuhause – eine populäre deutsche TV-Sendung. Und wenn sie eines gefunden haben, ist es ihnen trotzdem mal langweilig, wenn Herrchen arbeiten oder einkaufen geht. Spotify hilft gestressten Tierhaltern und bietet jetzt einen Playlist-Generator an, der eine Wiedergabenliste für Haustiere erstellt. Zum Start kann zwischen Musik für Hamster, Vögel, Katzen, Hunde und Iguanas gewählt werden. Anschließend wird das musikalische Tempo, mit dem die Tiere bei Laune gehalten werden, eingegeben. Von "aufgedreht" raten wir im Sinne der Wohnungseinrichtung ab. "Entspannt" könnte passen. Hier gibt es die 30 Titel umfassende Playlist für Hamster & Co.

Mit diesem witzigen Logo wirbt der Musikstreaming-Dienst für seine tierische Aktion.

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