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Technik-Kolumne
TechTäglich: ING startet Cashback in Deutschland

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit dem Cashback-Start von ING in Deutschland und dem niedlichsten Haustierroboter der Welt.

Text: W&V Redaktion

29. Januar 2021

TechTäglich - die Tech-Kolumne von W&V.
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ING startet Cashback in Deutschland

Die ING Deutschland rüstet aktuell auf und hat unter dem Branding DealWise eine Cashback-Funktion gestartet. Zuvor war das Feature unter der Marke "Bazar" in Rumänien getestet worden. Das Deutschland-Angebot gilt für Kunden, die bei ausgewählten Online-Shops einkaufen. Wie viel Geld es zurück gibt, unterscheidet sich von Händler zu Händler. Die Funktion ist vorerst auf User des ING-Girokontos beschränkt. Nicht genutzt werden kann das Angebot von Kunden, die nur ein Tagesgeld-Konto besitzen.

Zum Start ist das Programm besonders verlockend: Zwischen 1. Februar und 7. März wird das Cashback (beim ersten Einkauf) verdoppelt. Normalerweise gibt es nach einem Einkauf bis zu 15 Prozent zurück. Das gesparte Geld wird von der ING auf das jeweilige Girokonto des Kunden überwiesen, allerdings erst nach Ablauf der Rückgabefrist. Eine Integration der Liste der unterstützten Shops in die App ist noch geplant und soll in Kürze erfolgen. Bis dahin finden sich die rund 1000 Partner-Marken von ING DealWise im Shopping-Portal innerhalb des Onlinebankings. Zu den Partnern gehören unter anderem Otto, Tchibo, Lidl, notebooksbilliger und About You. Amazon fehlt zum Start. Viele weitere Unternehmen sollen in den kommenden Monaten als zusätzliche Partner gewonnen werden.

Mit diesem Logo wirbt die Ing auf der DealWise-Seite für den Cashback-Dienst.

Immer mehr Porno-Bombing bei Online-Schooling

Die Polizei im Rhein-Neckar-Kreis warnt derzeit verstärkt vor Angriffen auf Online-Schooling-Systeme. Weitere Berichte aus Hessen und Bayern zeigen: kein Einzelfall! Wegen Corona werden viele Schüler und Schülerinnen in Form von Videokonferenzen aktuell zu Hause unterrichtet. Ein bisher unbekannter Hacker ist in eine dieser Konferenzen eingedrungen und zeigte den Teilnehmern pornografisches und rechtsradikales Material. Zu den Opfern gehört beispielsweise eine sechste Klasse einer Mannheimer Schule. Die Schule hat daraufhin die Polizei informiert, die die Ermittlungen aufgenommen hat. Geschultes psychologisches Personal arbeitet den Vorfall gemeinsam mit den Schülern auf. Der Staatsschutz ist inzwischen ebenfalls eingeschaltet worden, denn das sogenannte 'Zoom-Bombing' nimmt zu und trifft sogar Grundschulen. Der Lehrer wird von den Hackern aus der Video-Konferenz geworfen, anschließend werden pornographische Inhalte angezeigt.

Schon im ersten Lockdown habe es solche Fälle gegeben, weiß das Bayerische Landeskriminalamt. Gegenüber dem Portal golem.de erklärte Christian Schorr von der Zentralstelle Cybercrime Bayern: "Das ist schon ein neues Phänomen." Ob man den Täter erwische, "hängt davon ab, was an Logs, an Zugriffsdateien vorhanden ist." Die Problematik entsteht auch, weil es im deutschen digitalen Bildungssystem erhebliche Unterschiede gebe, Schulen würden eher zufällig auf die eine oder andere Videokonferenz-Plattform zugreifen. Lehrer verfügten häufig nicht über einfachste IT-Kenntnisse, die Schulen seien digital "unterdurchschnittlich" ausgestattet.

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56 Serien und mehr als 200 Kinofilme: Disney+ Star verrät alle Inhalte  

Disney+ erweitert sein Programm und launcht ab 23. Februar Disney+ Star. Mit dem Start von Star ändert sich auch der Preis von Disney+: von auf 6,99 auf 8,99 Euro im Monat bzw. von 69,90 auf 89,90 Euro, wenn für 12 Monate im Voraus gezahlt wird. Während sich Disney+ eher an junge Zuschauer wendet, setzt Star auf die Zielgruppe ab 16 Jahren. Bisher war nur bekannt, dass Star 35 neue Serien von Disneys "General Entertainment Studios" zeigen wird. Hinzu kommen Originals, die exklusiv in den USA bei Hulu und dem Pay-TV-Sender FX laufen. Ganz aktuell hat der Konzern das komplette beeindruckende Lineup aller Filme und Serien bei Disney+ Star verraten.

Unter anderem sind folgende Serien im Angebot:

24 Staffel 1-8
24: Live Another Day Staffel 1
24: Legacy Staffel 1
9-1-1 Staffel 1-3
Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI Staffel 1-9
Alles Betty Staffel 1-4
American Dad Staffel 1-15
Atlanta Staffel 1
Big Sky (Star Original) Neustart
Black-ish Staffel 1-6
Bloody Tales of the Tower Staffel 1
Bones - Die Knochenjägerin Staffel 1-12
Brothers & Sisters Staffel 1-5
Buffy - Im Bann der Dämonen Staffel 1-7
Burn Notice Staffel 1-7
Castle Staffel 1-8
Code Black Staffel 1-3
Cougar Town Staffel 1-6
Desperate Housewives Staffel 1-8
Devious Maids - Schmutzige Geheimnisse Staffel 1-4
Family Guy Staffel 1-17
Feud – Die Feindschaft zwischen Bette und Joan Staffel 1
Firefly – Der Aufbruch der Serenity Staffel 1

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Neu: Per Handy Geld am Bankautomat abheben

Österreich macht’s vor und zeigt sich innovativ: In Kürze kann bei der Sparkasse Austria und der Ersten Bank Geld per Handy am Bankautomaten abgehoben werden. Wie futurezone berichtet, ist der Service vor allem für Kunden gedacht, die daheim ihre EC-Karte vergessen haben: Statt der Card wird das Smartphone an die NFC-Schnittstelle des Bankautomaten gehalten. Wer Kleinstbeträge unter 25 Euro abheben will, benötigt eine spezielle Pin. Die neue Funktion wird im Rahmen einer großen technischen Umgestaltung der Benutzeroberfläche der Automaten möglich. Ebenfalls neu: Die Automaten zeigen künftig per Shortcut auf dem Screen die Aktion an, die ein Kunde bisher am häufigsten ausgewählt hat.

Der Shortcut basiert auf der Analyse des Nutzerverhaltens. So wird das Geld-Abheben für Eilige noch schneller gelingen. Wer grundsätzlich 100 Euro abhebt, wählt den Shortcut und erhält seinen Standardbetrag umgehend ausgezahlt. Bis zu zwei Favoriten-Shortcuts sind möglich. Die neue Technik ist aber auch limitiert. Nicht alle Funktionen des Bankings auf dem Handy lassen sich auch vor Ort in den Filialen umsetzen – vor allem aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen. Eines aber steht fest: Dank NFC werden Kunden der Sparkasse Österreich und der Ersten Bank als Bonus ab April auch Zugang zu Automaten im Foyer außerhalb der Öffnungszeiten erhalten. Dazu setzen die Institute künftige moderne NFC-Kartenleser ein.

Das lästige Eintippen von Kontonummern am Bankautomaten entfällt, wenn das Handy sich via NFC einbucht.

Niedlichster Hausroboter der Welt jetzt da

Er lebt! Auf der CES 2020 wurde mit Moflin ein putziger Haustier-Roboter vorgestellt. Nach der Ankündigung wurde das etwas andere Gadget auf Kickstarter durchfinanziert. 514.000 Euro konnten für die Produktion eingesammelt werden. Das sehr behaarte Haustier kann sich bewegen wie ein echtes Tier – und es reagiert auf Interaktionen. Die Macher garantieren, dass Moflin "verschiedene Gefühlszustände" kennt.

Beworben wird der weiche Knuffel so: "Mit seinem warmen, weichen Fell, den süßen Klängen und der entzückenden Bewegung möchten Sie es für immer lieben." Moflin kann nicht nur lernen, er wächst auch. Das basiert auf einem speziellen Algorithmus, der Änderungen in seiner Umgebung durch Sensoren analysiert. Das Gadget "schläft" in der Nacht in seiner Lade-Hülle, um die Akkus wieder aufzutanken. Die Auslieferung erfolgt ab März dieses Jahres. Der Preis für den treuen und sauberen Stuben-Gefährten: 330 Euro. Spätere Aktualisierungen sind seitens der Entwickler geplant. Eine Investition, die sich gerade in Coronazeiten für einsame Menschen lohnen kann, wie unser Video zeigt:

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Damit wünsche ich ein tierisch gutes Wochenende. Bis Montag bei TechTäglich.


Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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