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Tech-Kolumne
TechTäglich: So lacht das Netz über die neue PS5

Vor dem Mittagessen die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit den besten Tweets über die neue Playstation 5 und der Rückkehr der Tamagotchis.

Text: W&V Redaktion

15. Juni 2020

TechTäglich - die Tech-Kolumne von W&V.
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So lacht das Netz über die neue PS5

Sony hat in der vergangenen Woche die neue PS5 und Spiele-Highlights der Konsole vorgestellt – W&V berichtete. Übers Wochenende hat das Netz die Neuvorstellungen diskutiert. Und zwar heftig: Während die Specs von potenziellen Kaufinteressenten wohlwollend abgenickt werden, macht sich das Netz über das schwarz-weiß-blaue und vor allem sehr rundliche Design der Konsole, die rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erscheinen soll, lustig. TechTäglich hat die witzigsten Tweets gesammelt:

Die Tamagotchis sind zurück

Die 90er Jahre waren die glorreiche Zeit der Tamagotchis. Das neue Spielzeug "On Wonder Garden" bringt diese Ära zurück. Nachdem es zunächst nur in Japan verfügbar war, gibt es das neue Gerät jetzt auch in den USA. Ab Donnerstag kann dort für 59,99 US-Dollar (etwa 55 Euro) vorbestellt werden. Auch die großen Handelsketten Walmart oder BestBuy steigen in den Verkauf ein. Ob das Neuzeit-Tamagotchi auch den Weg nach Deutschland finden wird, ist noch nicht klar.

Auch wenn die Größe und Form des virtuellen Haustiers wie damals konzipiert ist, gibt es Technik auf neuestem Stand: So ist der Bildschirm des Gadgets deutlich höher aufgelöst als beim alten Tamagotchi. Auch gibt es eine kostenlose Smartphone-App passend zu "On Wonder Garden", die über den Zustand des Haustiers auf dem Laufenden hält. Tierschutz wird ebenfalls großgeschrieben: Die Viecher können jetzt auch nach draußen gehen und die Umgebung Pokémon-like erkunden.   

Google Stadia wird mobil

Der Cloud-Gaming-Dienst Stadia von Google hat die seit der Einführung größte Hürde genommen: Google ermöglicht es jetzt experimentell auf nahezu jedem Android-Smartphone, den Zocker-Service auszutesten. Dazu reicht ein Android-Handy, das die Stadia-App installieren kann (Android 6.0 und höher). Zur Aktivierung wird die Stadia-App geladen. Nach der Anmeldung muss in den Einstellungen die Option "Experiments" gewählt werden.

Wird dann die Möglichkeit "Auf diesem Gerät spielen" angezeigt, kann es schon losgehen. Googles Touchscreen-Steuerelemente sind die legale Fortsetzung eines Reddit-Hacks, der diese Steuerung bereits auf Smartphones gebracht hatte. Seit Februar kann Stadia auch auf Geräten von Samsung, Asus, OnePlus und Razer gezockt werden, nicht nur auf den Google-eigenen Smartphones. Wichtig: Ein stabiles WLAN-Heimnetzwerk ist für die Nutzung der Cloud-Spiele erforderlich. PS: Auch die Konkurrenz GeForce Now, ein Cloud-Gaming-Dienst von Nvidia, soll schon in Kürze mobil spielbar sein. Da derzeit noch (zu) wenige Nutzer auf Google Stadia setzen, spendiert Google derzeit ein einmonatiges Gratis-Testabo. Anschließend kostet Stadia 9,99 Euro pro Monat.

Bug datt: Apple startet Anti-Fehler-Offensive

Leider zu viele Bugs in iOS 13 und den Nachfolgeversionen: Apple reagiert jetzt und hat einen Guide erstellt, wie Fehler am besten an Apple gemeldet werden, damit sie auch schnell korrigiert werden können. Schließlich helfen vor allem Tipps der Community dabei, Systeme sicherer zu machen. Dafür müssen die Berichte über Probleme aber auch passend formuliert werden. "Bug datt": Auf einer neuen Unterseite der englischen Entwickler-Website erklärt Apple daher nun, wie optimalerweise auf Bugs hingewiesen werden sollte.

Wichtig ist zuallererst, dass das Problem Schritt für Schritt reproduzierbar und somit nachvollziehbar ist. Außerdem muss sichergestellt werden, dass der Fehler auch wirklich repariert werden kann. Denn natürlich hilft Apple kein Bug-Report ohne Lösungsansatz. Ein Beispielprojekt, etwa aus der Entwicklungsumgebung Xcode, hilft den Programmierern bei Apple, die geschilderten Fehler visuell nachzuvollziehen. Gleiches gilt, wenn es um Bugs geht, die mit eigenen Apps hervorgerufen werden. Diese können ebenfalls mit einem Beispielprojekt demonstriert werden. Eingereicht werden sollen alle Bugs nur mit dem Apple-Tool "Feedback Assistant". Setzen Entwickler die Spielregeln 1:1 um, könnte iOS 14 weniger fehlerbehaftet werden. Die Möglichkeit, Bugs direkt an Apple zu melden, gibt es zwar schon länger, doch offensichtlich hat bisher niemand richtig verstanden, wie man da genau vorgeht.

Das Logo des Feedback Assistant, über den Bugs bei Apple eingereicht werden sollen.

Drosten-Mania: Hallo, hallo, aber hallo

Top-Virologe von Mutti, Frauenschwarm, Kultobjekt: Prof. Christian Drosten ist einfach ALLES. Und die Drosten-Mania kennt keine Grenzen mehr im Netz. Die Twitterer @Pappeis und @judithliere haben sich begeistert ans Werk gemacht und alle Begrüßungen von Drosten in seinem NDR-Podcast fein säuberlich aneinandergeschnitten: 29 Sekunden Hallo, hallo, guten Tag, guten Morgen, hallo, hallllloo! Für alle Fans, die sich jetzt auch morgens von ihrem Liebling wecken lassen wollen, ein Must-Have.

Und passend dazu verabschiede ich mich mit: Auf Wiedersehen, tschüss, ciao, tschüssi, bye-bye, tschüssikowski – bis morgen bei TechTäglich.


Autor: Michael Gronau

ist Autor bei W&V. Der studierte Germanist interessiert sich besonders für die großen Tech-Firmen Apple, Google, Amazon, Samsung und Facebook. Er reist oft in die USA, nimmt regelmäßig an Keynotes und Events teil, beobachtet aber auch täglich die Berliner Start-up-Szene und ist unser Gadget- und App-Spezialist. Zur Entspannung hört er Musik von Steely Dan und schaut Fußballspiele seines Heimatvereins Wuppertaler SV.

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