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Für 4 Milliarden Dollar
Twitter wollte die Audio-App Clubhouse kaufen

Nach US-Medienberichten befanden sich Twitter und Clubhouse bis vor kurzem in Übernahmeverhandlungen, die aber inzwischen beendet wurden. Als Kaufpreis waren vier Milliarden US-Dollar im Gespräch.

Text: W&V Redaktion

8. April 2021

Wollte Twitter Clubhouse kaufen? Bloomberg meint ja.
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Wie der Nachrichtendienst Bloomberg berichtet, befanden sich Twitter und Clubhouse in den letzten Monaten in Übernahmegesprächen. Danach wollte der Kurznachrichtendienst die Audio-App, die den Zugang zu Chaträumen nur auf persönliche Einladung erlaubt, für vier Milliarden Dollar übernehmen. Die Gespräche wurden inzwischen beendet, die Gründe dafür sind laut Bloomberg unklar. Kommentare zu den vermeintlichen Übernahmeverhandlungen wollten weder Twitter- noch Clubhouse-Verantwortliche geben. 

Monetarisierung dringend gesucht

Einer vermeintlichen Übernahme zum Trotz basteln sowohl Twitter, als auch LinkedIn, Facebook und Slack an eigenen Clubhouse-Konkurrenten. Und während Clubhouse eine Monetarisierungsfunktion für Kreative der Plattform eingerichtet hat, sucht das Unternehmen selbst noch eine passende Monetarisierungsstrategie. Zwar haben einige Marken inzwischen das Sponsoring von Chaträumen übernommen, doch damit das gerade ein Jahr alte Clubhouse richtig groß verdient, muss vermutlich ein anderes Geschäftsmodell oder der Einstieg von Investoren her. Oder eben ein Verkauf.     

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