Anzeige

Salesforce-Studie
Vertriebler digitalisieren sich durch Corona

Die Corona-Pandemie verändert die Vertriebsstrategien vieler Unternehmen. Sales-Verantwortliche setzen jetzt zunehmend auf datengetriebene Lösungen. Mitarbeiter verunsichert der Digitalisierungs-Turbo.

Text: W&V Redaktion

7. Oktober 2020

Der Salesforce-Tower in San Francisco.
Anzeige

Deutsche Sales-Manager haben sich schnell an die coronabedingten Veränderungen der Vertriebslandschaft angepasst. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Salesforce.

Der kalifornische Anbieter von CRM-Lösungen sieht Sales-Verantwortliche aktuell vor der Herausforderung, "neue Verkaufstaktiken für virtuelle Kundenbeziehungen aufzubauen". Das verwundert nicht. Schließlich bietet Salesforce genau hierfür entsprechende Tools an.

Dennoch lohnt es sich, die Ergebnisse der Studie einmal genauer zu betrachten. Verdeutlichen sie doch, dass die Corona-Pandemie die digitale Transformation im Sales-Bereich erheblich beschleunigt hat.

So geben 80 Prozent der Befragten aus Deutschland an, dass sich ihre Erfolgsmetriken wegen der aktuellen wirtschaftlichen Trends verändert haben. 84 Prozent sagen, dass sich die digitale Transformation in ihrem Unternehmen seit 2019 beschleunigt hat.

Zweifel an digitalen Fähigkeiten der Mitarbeiter

Auch Mitarbeiter spüren den Digitalisierung-Turbo Corona deutlich: 66 Prozent der befragten Arbeitnehmer erwarten, dass sich ihre geschäftliche Rolle dauerhaft verändert. Und 67 Prozent der Vertriebsmitarbeiter in Deutschland geben an, dass sie sich schnell an neue Vertriebsmethoden anpassen müssen.

Diese Verunsicherung zeigt sich ebenfalls auf Führungsebene. So sind zum Beispiel nur 83 Prozent der befragten Führungskräfte der Ansicht, dass ihr Unternehmen in der Lage ist, die Fähigkeiten der Mitarbeiter anzupassen. Ebenso viele Entscheider sehen die aktuelle Technik in ihrem Unternehmen den neuen Anforderungen der Digitalisierung nicht gewachsen.

Hoffnung machen laut der Studie sogenannten Operation-Teams: 88 Prozent der deutschen Vertriebsexperten sind der Meinung, dass die operative Organisation und Datenauswertung strategisch zunehmend wichtiger werden.

Deshalb machen sich nun viele Unternehmen die Fähigkeiten des Operations-Teams zunutze: Sie setzen diese Mitarbeiter jetzt nicht nur für die Umsetzung ihrer Vertriebsstrategie ein, sondern binden ihr Know-how auch bei der strategischen Planung ein. Somit haben laut Salesforce 75 Prozent der Vertriebsleute coronabedingt neue Aufgaben übernommen

Für die Studie hat Salesforce eigenen Anhaben zufolge inmitten der Corona-Krise Daten von weltweit rund 6000 Sales-Experten erhoben. Die Befragten kamen aus den Bereichen Vertrieb, Organisation und Management von B2B- und B2B2C Unternehmen in Nordamerika, dem Asien-Pazifik-Raum, dem Nahen Osten, Afrika und Europa, darunter 300 Befragte aus Deutschland. 


Autor: Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders. 

Anzeige