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Adtech
Waterland übernimmt Mehrheit von Yieldkit

Das Hamburger Adtech-Unternehmen Yieldkit und der Investor Waterland wollen die Plattform zum Marktführer machen. Gründer Oliver Krohne, CEO Daniel Neuhaus und Lars Hinrichs beteiligen sich ebenso. 

Text: Anonymous User

12. Januar 2021

Yieldkit-CEO Daniel Neuhaus.
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Waterland Private Equity übernimmt die Mehrheit am Performance-Marketing-Spezialisten Yieldkit. Zusammen mit Gründer Oliver Krohne, CEO Daniel Neuhaus und Tech-Unternehmer Lars Hinrichs, will das Finanzunternehmen die Software-Plattform mittels "Buy-&-Build-Strategie" zum Marktführer machen. Gründer, CEO und Venture-Capital-Geber "beteiligen sich jeweils signifikant", so Waterland.

Yieldkit erwirtschaftet 2020 mit rund 30 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 33 Millionen Euro, rund ein Drittel mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen wurde im Jahr 2009 in Hamburg von Oliver Krohne gegründet. Seit Ende 2015 sind Krohne und Hinrichs die einzigen Anteilseigner.

Die Plattform bietet sowohl digitalen Publishern als auch Werbetreibenden eine Lösung, ihre Performance-Marketing-Strategien umzusetzen. Dafür arbeitet Yieldkit mit über 60 Netzwerken zusammen und hat sich eine Basis aus mehr als 45.000 aktiven Advertisern aufgebaut, die auf über 374.000 Domains ausgespielt werden können. Das Unternehmen ist aktuell laut eigener Aussage in über 160 Ländern aktiv. Der größte Umsatz wird in der DACH-Region erwirtschaftet, gefolgt von Großbritannien, weiteren europäischen Ländern, den USA, Brasilien, Indien und Russland.

"Der Werbemarkt verlagert sich immer mehr von den klassischen Medien auf Internet- und Mobile-Anwendungen. Yieldkit hat sich in dieser verhältnismäßig jungen Branche schnell einen guten Namen erarbeitet und schreibt seit über einem Jahrzehnt an seiner Success-Story. Mittels Buy-&-Build-Strategie werden wir diese nun vertiefen und weiter internationalisieren, damit aus der Technologie-Führerschaft auch eine Marktführerschaft wird", so Carsten Rahlfs, Managing Partner bei Waterland.

"In der Corona-Krise hat sich die wahre Stärke und Flexibilität unserer automatisierten Plattform gezeigt. Innerhalb kurzer Zeit konnten wir das System komplett umstellen und weiterhin Rekordergebnisse erzielen. Jetzt zünden wir die nächste Stufe unseres Geschäftsausbaus. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Waterland einen starken Partner an der Seite haben, mit dem wir diese Expansion vorantreiben können", sagt Oliver Krohne. 

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.


Autor: W&V Redaktion

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