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Neues Informations-Hub
WhatsApp-Offensive gegen Fake-News zu Corona

Gerade WhatsApp hat sich in den vergangenen Tagen als sehr anfällig für die Verbreitung von Fehlinformationen und wilden Spekulationen erwiesen. Jetzt will der Messaging-Dienst gegensteuern. 

Text: W&V Redaktion

19. März 2020

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Zwei Milliarden Menschen tauschen sich weltweit über WhatsApp aus. Kein Wunder, dass sich hier Verschwörungstheorien, angebliche Impfstoffe und Super-Hausmittel gegen das Coronavirus in Windeseile verbreiten.

Fehlinformationen sind mindestens so schädlich wie das Virus selbst. Sie will WhatsApp nun stoppen und hat dazu ein Informations-Hub gestartet. Unterstützung bekommt WhatsApp dabei von der WHO, Unicef und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Sie sollen Nutzern helfen, die richtigen Informationen zu bekommen und damit die Gerüchteküche stoppen. Demnächst soll es auch eine Hotline geben.

WhatsApp reiht sich damit in die große Riege der Tech-Konzerne ein, die jetzt gemeinsam etwas gegen die missbräuchliche Verwendung ihrer Plattformen unternehmen wollen. Die WhatsApp-Mutter Facebook ist ebenso dabei wie etwa Twitter, Google und Linkedin.

Außerdem spendet WhatsApp rund eine Million Dollar an das Poynter Institute. Das wurde 1975 gegründet und betreibt unter anderem ein  International Fact-Checking Network (IFCN). Es umfasst mehr als 100 Organisationen in 45 Ländern. "The International Fact-Checking Network wird in Zukunft auch herausfinden, wie sich Hoaxes (Falschmeldungen) auf WhatsApp verbreiten, und wird Tools erarbeiten, die Faktenchecker beim Aufstöbern von Fake-News unterstützen", sagte WhatsApp-Chef Will Cathcart gegenüber Techcrunch.

Auch mit den Gesundheitsbehörden will WhatsApp zusammenarbeiten und ihnen ihren Kanal zur Verfügung stellen.


Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt". 

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