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Ranking
YouTube: Red Bull ist wertvoller als Coca-Cola

Ein neuer Report von Divimove zeigt auf, welche Branchen und Marken auf der Bewegtbildplattform am erfolgreichsten sind - gemessen an den Abonnenten-Zahlen.

Text: W&V Redaktion

18. Dezember 2019

Der Report untersucht nicht nur die Food-Branche.
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Bewegtbild boomt nach wie vor, mehr als 90 Prozent der wertvollsten globalen Marken habe einen eigenen YouTube-Kanal oder sogar mehrere. Für einen neuen Report hat Divimove (RTL Group) ermittelt, welches die stärksten Industrien und Marken auf der Videoplattform sind.

Was die Branchen betrifft, liegen die Medienunternehmen mit durchschnittlich etwa vier Millionen Abonnenten in 2019 an der Spitze - das entspricht 1,5 Millionen Zuschauern mehr als im Vorjahr. Vor allem Warner Bros (8,06 Mio. Abos), BBC (7,61 Mio. Abos) und ABC News (7 Mio. Abos) können sich über hohe Zuschauerzahlen freuen.

Den ersten Platz als reichweitenstärkster Tech-Kanal auf YouTube sichert sich Netflix mit 11,8 Millionen Abonnenten, gefolgt von Apple mit 10,4 Millionen Followern und Playstation (9,3 Millionen). In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie führt Red Bull das Markenranking das dritte Jahr in Folge an. Das österreichische Unternehmen verbucht 9,04 Millionen Abonnenten auf dem eigenen YouTube-Kanal und liegt damit deutlich vor Mitbewerber Coca-Cola (3,28 Million Abos) und Pepsi (838.000 Abos). Auffällig starkes Wachstum generierte in 2019 der Auftritt von Subway mit einem Plus von 706 Prozent.

An der Spitze der Automobilbranche liegt - ein weiteres Jahr - Ford mit 2,04 Millionen Abonnenten auf YouTube, vor Mercedes-Benz mit 1,15 Millionen und Nissan auf dem dritten Platz mit 1,09 Millionen Followern. In der Textilindustrie führen Victoria’s Secret (1,83 Millionen Abonnenten), Nike (1,23 Millionen) und Adidas (870.000). 

Die Reichweite für den Report wurde auf Grundlage der Abonnentenzahlen gemessen, die - so heißt es bei Divimove - eine genauere Angabe über organisches Wachstum geben können als reine Videoabrufe, die zum Teil durch Paid Media entstanden sein könnten.


Autor: Julia Gundelach

ist im Specials-Team der W&V und schreibt daher jede Woche über ein neues spannendes Marketing-Thema. Dem Verlag ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002.

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