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Marketing im Mittelstand
Fishing for Awareness: Die Followfish-Pläne

Followfish ist einerseits Fischverarbeiter, andererseits Geschichtenerzähler. Eine Kooperation mit dem Frauentitel "Brigitte" passt daher wunderbar ins Storytelling-Konzept.

Text: W&V Redaktion

16. Januar 2019

Followfish treibt eine ganze Branche vor sich her
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Mit der Angel einzeln gefangen und nachhaltig produziert - und das alles lässt sich per Tracking-Code für jeden Kunden leicht nachverfolgen. Auf diesem Kern basiert die Markengeschichte von Followfish. Jetzt schlägt der Fischverarbeiter vom Bodensee ein neues Kapitel auf: er kooperiert ab sofort mit dem Magazin "Brigitte".

Die Zeitschrift aus dem Hause Gruner + Jahr empfiehlt jetzt einige der Tunfisch-Salate des nachhaltig produzierenden Unternehmens. Im Gegenzug steht auf diesen drei Produkten ab sofort "In Kooperation mit Brigitte". "Brigitte verfügt über eine große Glaubwürdigkeit beim Thema gesunde Ernährung", sagt Jürg Knoll, Gründer und Geschäftsführer von Followfish. Nicht nur Fisch zählt zu den neuen "Brigitte-Lebensmitteln", die Bestandteil der "Brigitte"-Diät 2019 sind. Auch Brot, Nüsse, Salate und Suppen gehen eine ähnliche Zusammenarbeit wie Followfish mit dem Frauentitel ein.

Der Schritt ist nur einer von vielen, um die Marke ins Gespräch zu bringen und den Käuferkreis auszuweiten. Den letzten großen Schritt ging Followfish im vergangenen Sommer mit der Listung in den Drogeriemärkten von dm. Auch die Tatsache, dass die Tiefkühltruhen- und Dosenprodukte bei Händlern wie Rewe, Alnatura und Edeka zu haben sind, half dem Unternehmen zu deutlich mehr Bekanntheit. Schon längst hat sich das Unternehmen eine große Fan-Gemeinde erobert und hat Marken wie Iglo und Costa aus dem Feld geschlagen, etwa bei Tegut.

Doch das Unternehmen baut weiter an seiner Markenbekanntheit. Denn immer mehr Fischhändler und -verarbeiter positionieren sich ähnlich, kooperieren mit Siegeln und machen ihren Fang transparent. Für die Umwelt und die Meere ist das gut, für Followfish und sein Geschäftsmodell eher weniger. Nach wie vor gilt das Unternehmen als Vorreiter in Sachen nachhaltige und transparente Fischerei.

Nachhaltigkeit als USP

Followfish will die erste nachhaltige Fischmarke sein und setzt sich für den Schutz der Meere ein. Mit einem Tracking-Code auf jeder Packung lässt sich für den Konsumenten einfach nachvollziehen, woher der Fisch gefangen und wo verarbeitet wurde. Der Code, auf den auch der Name Followfish anspielt, ist der große USP des Unternehmens. Mittlerweile sind auch andere Fischverarbeiter auf den Zugang aufgesprungen und bieten detaillierte Informationen zur Herkunft der Fische.

Nur wenn der Konsument weiß, welche Philosophie sich hinter der Marke verbirgt, profitiert Followfish von seiner Markenstory - und macht damit auch Gewinn. Denn der umweltfreundliche Fisch hat seinen Preis. Die Kooperation mit "Brigitte" kann Followfish da helfen, denn das Frauenmagazin ist in der Lage, die Geschichte des Unternehmens zu erzählen und so die Kundinnen beim nächsten Einkauf zu den ressourcenschonenden Produkten zu lotsen.

Seit beinahe zwölf Jahren gibt es die Marke Followfish. 2017 erwirtschaftete Followfood 43 Millionen Euro und hatte für 2018 einen Umsatz von 50 Millionen Euro angepeilt. Mittlerweile stellt das Unternehmen neben Fischprodukten auch Bio-Pizzen her, die in Norditalien gefertigt werden. Auch sie sind, wie alle Produkte von Followfish, mit einem Tracking-Code versehen. Jürg Knoll und Harri Butsch gründeten im Jahr 2000 aus einem Studienprojekt die Firma Fish & More, deren bekannteste Marke Followfish ist.

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