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Round Table
Modell UK? Hier gibt es Fach- und Führungskarriere

Bei manchen Agenturen fallen Fach- und Führungskarriere auseinander, ein Modell, das in Großbritannien bereits verbreitet ist. Würden junge Leute nur Fachkarriere machen wollen? Teil VI unserer Videoserie "Die jungen Wilden" von GWA und W&V.

Text: W&V Redaktion

25. Januar 2019

Aufgeschlossen für neue Agenturmodelle: Fach- und Führungskarrieren müssen nicht konform miteinander gehen, findet der Nachwuchs.
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Fach- und Führungskarriere. In England gibt es beides. In Deutschland ist das Modell noch nicht sehr verbreitet, obwohl es doch eigentlich sinnvoll sei, finden unsere "jungen Wilden" Jeannette Bohné (DDB), Aline Henkys (TLGG), Lisa Zimmermann (Elbkind), Ella Marx (Oddity) und Gen Sadakane (EyeEm) im Round Table von W&V und GWA.

"Die Frage ist eben: Bist du eher der oder der Mensch", sagt Aline Henkys. Beim Gehalt müsse das ja keinen Unterschied machen. Trotzdem sei Deutschland halt immer noch von einem überkommenen Hierarchiedenken geprägt, Titel seien zu wichtig, findet Bohné. Das führt dann dazu, dass Leute, die eigentlich nicht führen können, plötzlich auf Chefposten sitzen. Manchmal, sagt Lisa Zimmermann, sei Erfahrung nur über Jahre definiert. "Und das heißt nicht unbedingt Weisheit." Teil VI unseres Round Table:

Soweit. Wie geht es weiter? Wir stellen aus dem Gespräch, das wir bei Mediaspace in München geführt haben, noch vier vor, die das Wortlautinterview aus W&V 1/2019 vom 9. Januar um verschiedene Themen vertiefen. Das sind die nächsten Videos:

28. Januar: Zwischen Mehrwert und Kunst: Welchen Anspruch habt ihr an Werbung?

30. Januar: Müssen Marken Stellung beziehen?

1. Februar: Was bedeuten euch Awards?

4. Februar: Was muss sich in Agenturen verbessern?

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